Im Bereich Horb am Neckar sind am gestrigen Nachmittag zahlreiche Schockanrufe von falschen Polizeibeamten gemeldet worden. Die Betrüger gaben sich als Beamte des Polizeireviers Horb aus und gaben vor, die Angerufenen zu einem vermeintlichen Einbruch in der Nachbarschaft befragen zu wollen.
Die Polizei warnt eindringlich: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen. Insbesondere ältere Menschen sind häufig Zielscheibe dieser Betrugsmethode.
So schützen Sie sich vor Schockanrufen
Beenden Sie das Gespräch sofort, wenn Sie Zweifel haben — lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Die Polizei und andere Behörden fordern am Telefon niemals die Übergabe von Bargeld oder Wertgegenständen. Geben Sie am Telefon keine persönlichen oder finanziellen Daten preis.
Sprechen Sie mit Angehörigen, Freunden oder Nachbarn über solche Betrugsmaschen — insbesondere mit älteren Menschen in Ihrem Umfeld. Wenn Sie bereits Opfer eines Schockanrufs geworden sind oder einen Betrugsversuch erkennen, informieren Sie die Polizei.
Wichtig: Beenden Sie bei einem verdächtigen Anruf sofort das Gespräch und legen Sie auf. Wählen Sie anschließend selbst die Polizei über den offiziellen Notruf 110. Nutzen Sie dabei auf keinen Fall die Rückruffunktion oder eine Telefonnummer, die Ihnen von den Anrufern genannt worden ist.
Betrugsfälle im Landkreis Freudenstadt: der Vergleich mit Land und Bund
Im Landkreis Freudenstadt zählte die Polizei 2025 430 Betrugsfälle, das sind 353 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unser Kreis deutlich besser als im Landesschnitt, wo 661 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 770.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
» Weitere Polizeimeldungen aus Baden-Württemberg
Auch aus Baden-Württemberg:
Mehr Polizeimeldungen: