Bundespolizei nimmt zwei mit Haftbefehl gesuchte Männer fest

(Symbolbild)

Die Bundespolizei hat am Autobahngrenzübergang Weil am Rhein zwei Männer festgenommen, die mit Fernreisebussen nach Deutschland und in die Niederlande einreisen wollten. Beide saßen unter Haftbefehl.

Am späten Mittwochabend (07.10.2026) kontrollierten Beamte einen 34-jährigen Deutschen in einem Bus von Mailand nach Duisburg. Bei der Überprüfung kam heraus, dass seit Mai dieses Jahres ein Haftbefehl gegen ihn galt. Ein Gericht hatte ihn wegen gemeinschaftlichen Diebstahls zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.700 Euro verurteilt. Weil er die Strafe nicht zahlte und die Ersatzfreiheitsstrafe nicht angetreten war, hatte die Staatsanwaltschaft den Haftbefehl erlassen. Der Mann konnte den Betrag auch an der Grenze nicht aufbringen. Die Polizei brachte ihn in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt, wo er eine mehrmonatige Ersatzfreiheitsstrafe verbüßt.

Kurz darauf kontrollierten die Beamten einen 30-jährigen Rumänen in einem Bus von Mailand nach Amsterdam. Ein Gericht hatte ihn 2023 rechtskräftig wegen versuchten Betruges zu einer Geldstrafe in Höhe von 1.350 Euro verurteilt. Weil auch dieser Mann, der in Frankreich wohnt, die Geldstrafe nicht zahlte, erließ die Staatsanwaltschaft vor zwei Jahren Haftbefehl. Er konnte den geforderten Betrag ebenfalls nicht bezahlen und muss nun eine mehrwöchige Ersatzfreiheitsstrafe verbüßen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus Baden-Württemberg