Ein nicht genehmigtes Tuningtreffen auf einem Firmengelände in Wittlich ist am Samstagabend, 19. September, gegen 23 Uhr, aus dem Ruder gelaufen. Vermummte Personen griffen Polizeibeamte und deren Einsatzfahrzeuge an, sodass die Polizei zunächst zurückweichen musste. Bei den Attacken entstand Sachschaden an den Fahrzeugen.
Auf dem Gelände hatten sich mehrere hundert Fahrzeuge versammelt. Die Veranstalter zählten schätzungsweise eine vierstellige Anzahl von Personen. Diese beschädigten während des Treffens gezielt die Infrastruktur: Sie zerstörten Beleuchtungseinrichtungen, beschädigten Firmenfahrzeuge auf dem Gelände sowie Schranken von benachbarten Firmengeländen und zündeten Mülleimer an. Mehrfach wurden Feuerwerkskörper abgebrannt. Mit den Fahrzeugen führten die Beteiligten sogenannte Drifts durch — kontrollierte Rutschfahrten. Zudem liefen Personen über das Dach des Firmengebäudes und über abgestellte Lastwagen.
Die Polizei reagierte mit einem großen Aufgebot. Sie verlagerte Kräfte umliegender Dienststellen und der Bereitschaftspolizei nach Wittlich und errichtete Kontrollstellen. Ziel war es, die Teilnehmenden bei ihrer Abreise zu überprüfen und weitere Anreisende zu stoppen. Ein Polizeihubschrauber und eine Drohne des Landkreises waren zur Luftaufklärung im Einsatz, ebenso Feuerwehrkräfte. Die Polizei kontrollierte insgesamt 70 Personen und Fahrzeuge. Sie stellte diverse Beweismittel sicher, darunter zwei Fahrzeuge.
Die Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs, Sachbeschädigungen sowie verschiedener weiterer Straftaten und Ordnungswidrigkeiten laufen. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, können die Ermittler noch nicht beziffern.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
» Weitere Polizeimeldungen aus Rheinland-Pfalz
Auch aus Rheinland-Pfalz:
Mehr Polizeimeldungen:
Berichte ausschließlich aus amtlichen und seriösen Quellen: Polizeiberichte, Meldungen der Gerichte, Informationen der Landeskriminalämter und des Bundeskriminalamtes.
Zur Übersicht →