ICE muss Vollbremsung einleiten: Drei Jugendliche kürzen mit Fahrrädern über Gleise ab

Symbolbild der Bundespolizei, Gleisüberschreitungen können tödliche Folgen habe

Ein ICE musste am späten Samstagnachmittag bei Seebergen eine Vollbremsung von 200 km/h einleiten, nachdem drei Jugendliche mit ihren Fahrrädern über die Hochgeschwindigkeitsstrecke gelaufen waren. Nur das geistesgegenwärtige Handeln der TriebAutofahrerin verhinderte ein schweres Unglück.

Die Lokführerin hatte erkannt, wie sich drei Personen mit Fahrrädern auf dem Hochgeschwindigkeitsabschnitt über die Gleise bewegten. Polizistinnen und Polizisten der Bundespolizei trafen am Haltepunkt Seebergen mehrere männliche und weibliche Jugendliche an, die zunächst angaben, nichts mit der Sache zu tun zu haben.

Doch die TriebAutofahrerin und ein weiterer Zeuge konnten die Verursacher beschreiben und den Schwindel vor Ort aufdecken. Bei den drei Verursachern handelt es sich um Jungen im Alter von 14 bis 15 Jahren. Die Beamten der Bundespolizei sensibilisierten die Jugendlichen zu dieser unnötigen und lebensgefährlichen Abkürzung.

Gegen die drei Betroffenen wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen der betriebsstörenden Handlung eingeleitet. Die unüberlegte Handlung hatte auf den Bahnverkehr auf der stark frequentierten Trasse erhebliche Auswirkungen: Insgesamt waren 13 Züge betroffen und erhielten Verspätungen.

Die Bundespolizei mahnt: „Abkürzungen über Gleise können tödliche Folgen haben!“

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