Ikkimel erobert Album-Charts mit „Poppstar“ – Udo Lindenberg dreifach in Top 10

via dts Nachrichtenagentur

Die Berliner Rapperin Ikkimel hat mit ihrem Album „Poppstar“ die Spitze der deutschen Album-Charts erobert. Das teilte die GfK am Freitag mit. Das Album stieg gleich auf der höchsten Position ein.

Bemerkenswert ist die dreifache Präsenz des kürzlich 80 Jahre alt gewordenen Udo Lindenberg in den Top 10. Seine Zusammenstellungen „Alles unter einem Hut – Eure Favoriten“ belegt Platz zwei, „We Love Udo – Das Udo Lindenberg Tribute Album“ steht auf Platz vier und „Alles unter einem Hut“ erreicht Position neun.

Der kanadische Rapper Drake debütiert mit seinem Album „Iceman“ auf Platz zehn. Zusätzlich schafften es seine Alben „Habibti“ (Platz 36) und „Maid Of Honour“ (38) auf Anhieb in die Top 100.

In den Single-Charts dominiert Bulgariens Popstar Dara mit „Bangaranga“ nach ihrem Überraschungssieg beim Eurovision Song Contest. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte prognostiziert, dass der Song zum Ohrwurm dieses Sommers werden könnte. Es ist das erste ESC-Gewinnerlied auf Platz eins seit Loreens „Euphoria“ vor 14 Jahren. Zum Vergleich: Der letztjährige ESC-Gewinner JJ hatte mit „Wasted Love“ hierzulande nur die 13. Position erreicht.

Weitere ESC-Teilnehmer sind ebenfalls in den aktuellen Top 100 vertreten: Deutschlands Kandidatin Sarah Engels mit „Fire“ auf Platz 27, Österreichs Cosmó mit „Tanzschein“ auf Position 70 und Schwedens Felicia mit „My System“ auf Rang 87.

Die weiteren Spitzenplätze der Single-Charts belegen Justin Bieber feat. Nicki Minaj mit „Beauty And A Beat“ (Platz zwei) und Pashanim, AK Ausserkontrolle & Selim61 mit „Prada Sport“ (Platz drei). Die Rolling Stones erhöhen mit ihrer Vorab-Single „In the Stars“ (Platz 61) die Vorfreude auf ihr bald erscheinendes Album „Foreign Tongues“.

Drake platziert acht Tracks gleichzeitig in den Single-Charts, darunter „Janice STFU“ auf Platz 25 und „National Treasures“ auf Position 33. Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt und decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

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