Im Landkreis Eichstätt hat die Polizei zwei Fälle illegaler Müllentsorgung aufgedeckt, bei denen große Mengen Abfall und potenziell giftige Materialien einfach in der Natur abgelagert wurden. Die Wasserschutzpolizei Beilngries ermittelt und vermutet einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten.
Der erste Fall ereignete sich am Samstag, 11. Juli 2026, an einem Feldweg unweit der Ortschaft Biber in der Gemeinde Altmannstein an der Staatsstraße 2231. Hier entsorgte ein unbekannter Täter mehrere Tonnen Tresterreste – Material, das normalerweise von Jägern verwendet wird. Zusätzlich fanden Polizisten mehrere Farbeimer mit Farbresten, benutzte Pinsel und etwa 100 Fassadenplatten, die nach bisherigem Anschein asbesthaltig sind.
Nur wenige Kilometer entfernt kam es zu einem zweiten, ähnlichen Vorfall: Zwischen Montag, 13. Juli 2026, und Mittwoch, 15. Juli 2026, wurden in einem Feld nordöstlich von Kasing in der Gemeinde Kösching erneut Fässer mit Treber, Möbel und weitere asbesthaltige Fassadenplatten illegal abgelagert.
Weil die beiden Tatorten dicht beieinander liegen und die Art der entsorgten Gegenstände ähnlich ist, gehen die Ermittler von einem Zusammenhang aus. Es wird vermutet, dass der Unrat aus der Auflösung eines landwirtschaftlichen Anwesens stammt.
Die Wasserschutzpolizei Beilngries ermittelt unter anderem wegen unerlaubten Umgangs mit Abfällen. Die Polizei sucht Zeugen und bittet um Hinweise zur Herkunft der Gegenstände oder zum möglichen Täter. Wer sachdienliche Informationen hat, kann sich unter der Telefonnummer 08461 / 640 31 55 mit der Wasserschutzpolizei Beilngries in Verbindung setzen.
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