Illegales Autorennen auf der A40: Polizei stellt zwei BMW-Fahrer und ihre Führerscheine sicher

(Symbolbild)

Ein illegales Kraftfahrzeugrennen auf der A40 bei Dortmund ist am Mittwochabend (8. Juli 2026) beendet worden. Zivilpolizisten beobachteten zwei BMW-Fahrer, die ab 22:45 Uhr mehrfach die Geschwindigkeit erhöhten und nebeneinander über mehrere Kilometer fuhren. Die Polizei beschlagnahmte beide Führerscheine.

Die beiden Fahrer im Alter von 24 und 28 Jahren sind Dortmunder. Sie befuhren die A40 in Fahrtrichtung Dortmund, als sie auf Höhe der Anschlussstelle Dorstfeld direkt nebeneinander fuhren und offenbar Blickkontakt aufnahmen. Daraufhin beschleunigten beide Fahrzeuge zeitgleich auf bis zu 140 km/h. Auch an der nächsten Anschlussstelle Barop fuhren die BMWs weiterhin direkt nebeneinander und beschleunigten erneut synchron.

Das Rennen setzte sich bis zum Ausbauende der A40 fort, wo die Autobahn an der Anschlussstelle Wittekindstraße in den innerstädtischen Bereich übergeht. Dort bremsten die Fahrer zunächst wegen eines fest installierten Radarmessgeräts ab, beschleunigten dann aber erneut nebeneinander auf 90 km/h und bremsten nur wegen der Verkehrslage ab.

An der Baurat-Marx-Allee konnte der 24-jährige Fahrer angehalten und kontrolliert werden. Der 28-jährige Fahrer des anderen BMW flüchtete zunächst, konnte aber durch weitere Ermittlungen an seiner Wohnadresse angetroffen werden. Beide verloren ihre Führerscheine, die die Polizei beschlagnahmte.

Die Staatsanwaltschaft leitet gegen beide ein Strafverfahren wegen verbotenen Kraftfahrzeugrennens ein. Nach Erkenntnissen der Polizei gefährdeten die beiden Fahrer bei ihrer Aktion keine anderen Verkehrsteilnehmer.

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