Ein unerwarteter Fund während einer Insolvenzmaßnahme hat am Dienstagmittag die Polizei in Nordhausen auf den Plan gerufen. Bei der Durchsuchung einer Garage entdeckte ein Insolvenzverwalter mehrere Langwaffen – was zunächst wie ein Fall für die Behörden aussah, entpuppte sich jedoch schnell als Fehlalarm.
Beamte des Inspektionsdienstes Nordhausen rückten an und überprüften die verdächtigen Gegenstände vor Ort. Das Ergebnis: Bei den beschlagnahmten Waffen handelte es sich um erlaubnisfreie Luftgewehre und selbstgebaute Dekowaffen – also Gegenstände, die rechtlich unbedenklich sind. Eine strafbare Handlung lag somit nicht vor.
Der Insolvenzverwalter dürfte trotzdem einen gehörigen Schrecken erlitten haben, als er die vermeintlichen Kriegswaffen in der Garage des 53-Jährigen entdeckte. Die Polizei konnte die Angelegenheit nach kurzer Überprüfung abhaken.
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