Iran lässt Atomkontrolleure wieder ins Land – Vance sieht großen Fortschritt

Der Iran hat sich nach US-Angaben bei Friedensverhandlungen in der Schweiz bereit erklärt, Inspektoren der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) wieder ins Land zu lassen. US-Vizepräsident JD Vance gab dies am Montag vor Journalisten bekannt und sprach von großen Fortschritten bei den Atomgesprächen.

Die Rückkehr der Inspektoren bezeichnete Vance als „einen wichtigen Meilenstein“ und als ersten Schritt zur „dauerhaften Denuklearisierung oder zur endgültigen Beendigung eines Atomwaffenprogramms im Iran“. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baqaei, stellte die Gespräche über das iranische Atomprogramm dagegen in ein weniger dramatisches Licht und erklärte, es habe nur eine sehr kurze Diskussion ohne Details stattgefunden.

Vance erwartet, dass die IAEO-Inspektionen, die bereits unter dem früheren JCPOA-Abkommen durchgeführt wurden, noch in dieser Woche wieder aufgenommen werden. Insgesamt benannte der Vizepräsident vier erreichte Ziele: die Rückkehr der Inspektoren, die Schaffung eines Mechanismus zur Öffnung der Straße von Hormus, die Entwicklung eines Mechanismus zur „Konfliktvermeidung“ für den regionalen Waffenstillstand im Libanon und die Intensivierung eines Prozesses für zukünftige Verhandlungen.