In Iserlohn hat die Polizei in den vergangenen Tagen mehrere Straftaten registriert. Am Donnerstag kam es im Eingangsbereich eines Modekaufhauses am Alten Rathausplatz zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Ladendetektiv und einer mutmaßlichen Ladendiebin. Der Detektiv hatte beobachtet, wie die verdächtige Frau mit Waren in einer Umkleidekabine verschwand und dann durch einen Ausgang am Poth das Geschäft verlassen wollte. Als er sie festhalten wollte, stieß sie ihn weg. Beide fielen zu Boden. Die 32-jährige Tatverdächtige floh und ließ ihre Handtasche mit Bankkarte und einem Messer sowie die Beute vor Ort liegen. In der Kabine lagen abgerissene Etiketten. Die Frau ist bereits mehrfach wegen ähnlicher Delikte aufgefallen. Eine Fahndung in der Nähe verlief ohne Erfolg. Die Polizei ermittelt wegen eines räuberischen Diebstahls.
Zwischen Mittwoch, 12 Uhr, und Donnerstagmorgen wurden Fahrzeuge auf der Alm und am Schnadeweg durchsucht. Gestohlen wurde in beiden Fällen nichts. Allerdings hinterließen die Täter in einem Fall ein Messer und eine E-Zigarette. Die Polizei sicherte die Gegenstände.
Ein Minderjähriger wird verdächtigt, am Donnerstag am Schürenbusch Nägel vor die Reifen mehrerer Fahrzeuge gelegt zu haben. Eine Anwohnerin beobachtete ihn und rief die Polizei. Die Nägel konnten eingesammelt werden. An der Müllensiefenstraße wurde die Frontscheibe eines geparkten Ford Fiesta eingeschlagen.
Ein Unbekannter hat am Mittwochabend zwischen 22.30 und 23 Uhr mehrere Gebäude an der Gerichtsstraße und der Hans-Böckler-Straße mit Graffiti besprüht. Betroffen sind mindestens vier Hausbesitzer. Die Polizei bittet um Hinweise unter Tel. 9199-0.
Am Donnerstag gegen 11.20 Uhr wurde eine 72-jährige Kundin eines Geschäftes an der Hagener Straße von Taschendieben bestohlen. Die Seniorin hatte ihre Handtasche mitsamt Geldbörse während des Einkaufs in den Einkaufswagen gelegt. Als sie bezahlen wollte, stellte sie fest, dass das Portemonnaie weg war.
So schützen Sie sich vor Taschendieben
Die Polizei rät dringend zum raschen Handeln: Wer einen Diebstahl feststellt, sollte sofort seine Bankkarten sperren lassen und Anzeige erstatten. Die Polizei veranlasst zudem eine KUNO-Sperrung, die verhindert, dass eine Bankkarte im Einzelhandel per Lastschriftverfahren verwendet wird. Wertsachen sollten besser in Innentaschen von Jacken verwahrt werden. Die PIN gehört nicht ins Portemonnaie.
Wie die Nachbarkreise dastehen
Im Märkischen Kreis kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 375 Ladendiebstähle. Am höchsten fällt der Wert unter den Nachbarkreisen in Hagen aus: 862 Fälle je 100.000 Einwohner. Landesweit sind es 506.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 2025; Kreisgrenzen © GeoBasis-DE / BKG (2026).
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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