Die Polizei hat am Montag bei umfangreichen Geschwindigkeitskontrollen in Iserlohn und Hemer 876 Fahrzeuge an fünf verschiedenen Messstellen überprüft. Dabei registrierten die Beamten zahlreiche Verstöße, verhängten jedoch keine Fahrverbote.
Den Auftakt machten die Kontrollen morgens auf der Grüner Talstraße in Iserlohn. Zwischen 7.25 Uhr und 8.40 Uhr passierten 100 Fahrzeuge die Messstelle. Drei Fahrer blieben im Verwarngeldbereich. Der schnellste Fahrer war ein Autofahrer aus Bochum, der innerorts mit 62 km/h statt der erlaubten 50 km/h unterwegs war.
Anschließend verlagerten die Polizistinnen und Polizisten die Messstelle auf die Dortmunder Straße (B 233). Von 9.10 Uhr bis 10.40 Uhr wurden hier 264 Fahrzeuge kontrolliert. Zwölf Fahrer waren zu schnell unterwegs. Den höchsten Messwert erreichte außerorts ein Auto mit Märkischer Kreis-Kennzeichen mit 87 km/h bei erlaubten 70 km/h.
In Hemer-Bredenbruch folgte ab Mittag die dritte Kontrolle. Auf der Ihmerter Straße passierten zwischen 12.15 Uhr und 14.10 Uhr 212 Fahrzeuge die Messstelle. Die Beamten stellten 20 Verwarngeldverstöße und sechs Ordnungswidrigkeitenanzeigen fest. Besonders auffällig war ein Auto aus dem Märkischen Kreis, das innerorts mit 55 km/h in einer 30er-Zone gemessen wurde.
Am Nachmittag gerieten Motorradfahrer ins Visier der Kontrollen. Auf der Ruhrtalstraße in Iserlohn-Rheinen wurden zwischen 14.10 Uhr und 16.40 Uhr 200 Fahrzeuge gemessen. Es kam zu 13 Verwarngeldern und einer Anzeige. Den Spitzenplatz in der Statistik belegte ein Kraftrad aus dem Kreis Mettmann, das außerorts mit 52 km/h statt der zulässigen 30 km/h erfasst wurde.
Die letzte Messung fand auf der Schützenstraße in Iserlohn-Sümmern statt. Zwischen 17 Uhr und 18.20 Uhr kontrollierte die Polizei 100 Fahrzeuge. Die Bilanz: 18 Verwarngelder und zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Ein Auto wurde innerorts mit 53 km/h in der 30er-Zone gemessen.