Der Stadtrat Jülich berät einen Sachstandsbericht aus dem Arbeitskreis Interkulturelle Öffnung der Verwaltung. Im Mittelpunkt steht die geplante Teilnahme der Stadt als Modellkommune im ECCAR-Projekt „Kommunen für alle? – Rassismuskritik in kommunalen Verwaltungen“.
Das Projekt zielt darauf, Verwaltungsstrukturen und -prozesse auf rassismuskritische Aspekte zu prüfen und diese gegebenenfalls anzupassen. Jülich bewirbt sich als eine von mehreren Kommunen, um in diesem Modellvorhaben aktiv mitzuwirken. Der Arbeitskreis hat dazu einen Bericht vorbereitet, der den aktuellen Stand und die nächsten Schritte darstellt.
Mit der Teilnahme an ECCAR würde die Stadt sich einem strukturierten Prozess unterziehen, der Verwaltungsabläufe, Personalentwicklung und den Umgang mit Vielfalt in den Blick nimmt. Ziel ist es, Barrieren und unbewusste Vorurteile in der Arbeit abzubauen und die Verwaltung offener für alle Bürgerinnen und Bürger zu gestalten – unabhängig von ihrer Herkunft oder Hautfarbe.
Der Bericht liegt dem Stadtrat zur Beratung vor. Eine Entscheidung über die Bewerbung als Modellkommune wird in dieser Sitzung getroffen oder folgt in einer späteren Beratung.
Maike Hiller, Politikredaktion NRW