Jugendliche werfen Gegenstände von Autobahnbrücke – Polizei sucht Zeugen

(Symbolbild)

Zwei Jugendliche stehen im Verdacht, am Samstagabend Gegenstände von einer Autobahnbrücke auf die A31 bei Moormerland geworfen zu haben. Der Vorfall ereignete sich zwischen 21:30 und 22:30 Uhr an der Überführung „Kapellenweg“. Die Polizei sucht Zeugen und mögliche Geschädigte.

In einem weiteren Fall der gefährlichen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt die Polizei gegen eine Frau in Emden. Sie soll am 29. Mai gegen 16:15 Uhr eine Glasflasche aus dem Fenster eines Hauses in der Hansastraße in den fließenden Verkehr geworfen haben. Auch hier bittet die Polizei um Hinweise von Zeugen und möglichen Geschädigten.

Im Bereich Leer und Emden häufen sich derzeit Betrugsanrufe falscher Polizeibeamter und Klinikmitarbeiter. Eine 75-jährige Frau erhielt am 3. Juni gegen 12:30 Uhr einen Anruf von einem angeblichen Polizeibeamten. Der Unbekannte behauptete, ihre Tochter sei in einen Unfall verwickelt und festgenommen worden. Für die Freilassung forderte er eine Geldzahlung. Die 75-Jährige beendete das Gespräch sofort und verhinderte so einen Schaden.

Die Polizei betont, dass echte Polizeibeamte niemals telefonisch nach Bargeld, Wertgegenständen oder Vermögensverhältnissen fragen. Bei verdächtigen Anrufen sollten Betroffene sofort auflegen, keine persönlichen Daten preisgeben und selbst die 110 anrufen. Außerdem sollten Familie, Freunde und Nachbarn über diese sogenannten Schockanrufe informiert werden.

Bei einem Verkehrsunfall in Weener wurden am 3. Juni zwei Personen verletzt. Eine 51-jährige Toyota-Fahrerin bremste gegen 16:25 Uhr auf der Weenermoorer Straße ab, um rückwärts auf eine Auffahrt zu fahren. Ein 21-jähriger BMW-Fahrer bemerkte das Bremsmanöver zu spät und versuchte auszuweichen, konnte eine Kollision aber nicht verhindern. Die 51-Jährige erlitt schwere Verletzungen, der 21-Jährige wurde leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.

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