Jugendlicher sprüht Streitschlichter mit Pfefferspray ins Gesicht

(Symbolbild)

Ein 19-Jähriger wollte einer Frau helfen, die von mehreren Männern geschlagen wurde — und wurde selbst Opfer einer Attacke. Das passierte gegen 2.15 Uhr im Bereich des Zugangs zur Stadtbahnhaltestelle Hauptbahnhof in Bielefeld.

Der junge Mann bemerkte, dass drei bis vier männliche Personen eine Frau angriffen. Mit seinen Rufen versuchte er, die Gruppe zu stoppen und zog damit ihre Aufmerksamkeit auf sich. Als die Personen auf ihn zukamen, sprühte ihm ein Jugendlicher plötzlich Pfefferspray ins Gesicht.

Der 19-Jährige, der leicht angetrunken war, konnte fliehen. Er lief zur Wache der Bundespolizei und meldete den Vorfall. Eine Behandlung seiner leichten Verletzungen im Gesichtsbereich lehnte er ab. Die Polizei suchte in der Nähe nach den beteiligten Personen, fand aber niemanden.

Ermittlungen laufen — Zeugen gesucht

Der Jugendliche, der das Pfefferspray einsetzte, wird wie folgt beschrieben: etwa 14 bis 16 Jahre alt, 150 bis 165 Zentimeter groß, oranges T-Shirt, schwarze Hose.

Die Polizei Bielefeld (Kriminalkommissariat 14) bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 0521/545-0.


Wie viele dieser Fälle aufgeklärt werden

Die Kriminalstatistik fasst gefährliche und schwere Körperverletzungen zu einer Gruppe zusammen. Von 1.145 gefährlichen und schweren Körperverletzungen in Bielefeld konnte die Polizei 2025 509 aufklären, das sind 44,5 Prozent. Damit steht unsere Stadt deutlich schlechter als das Land, wo 78,3 Prozent der Fälle aufgeklärt wurden. Bundesweit waren es 80,5 Prozent.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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