Ein Bediensteter der Justizvollzugsanstalt Essen sitzt nach seiner Festnahme nun in Untersuchungshaft. Die Kriminalpolizei Essen wirft dem Mann vor, in der JVA Mobiltelefone und andere Waren an Häftlinge verkauft zu haben.
Die Ermittler nahmen den Verdächtigen am Dienstagvormittag, 27. Oktober, fest. Bei Durchsuchungen in der JVA und in seiner Wohnung stellten sie einen Schlagring, ein verbotenes Messer, eine geringe Menge Cannabis, einen mittleren vierstelligen Bargeldbetrag sowie zahlreiche Mobiltelefone und Datenträger sicher. Die Durchsuchungen schlossen die Ermittler am gestrigen Nachmittag ab.
Am heutigen Mittag, 28. Oktober, führten die Behörden den Festgenommenen einem Haftrichter vor. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen ordnete ein Richter des Amtsgerichts Essen Untersuchungshaft an.
Die Auswertung der sichergestellten Datenträger sowie umfangreiche Finanzermittlungen laufen noch. Unklar ist auch, ob der Gelsenkirchener an der Flucht eines Häftlings am 14. Oktober beteiligt war.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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