Kellerbrand in Wilhelmshaven: 31-Jähriger wegen versuchten Mordes angeklagt

(Symbolbild)

Nach dem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Werftstraße am 22. Dezember 2025 hat die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland einen 31-jährigen Mann aus Wilhelmshaven festgenommen. Das Gericht erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg einen Haftbefehl gegen ihn; er sitzt nun in Untersuchungshaft.

Nach bisherigen Erkenntnissen hielt sich der Mann am Abend des 22. Dezember zunächst vor dem betroffenen Mehrfamilienhaus auf und klopfte unter anderem an ein Fenster im Erdgeschoss. Anschließend klingelte er an mehreren Wohnungen und gelangte ins Gebäude. Im Keller legte er dann ein Feuer.

Noch während des Einsatzes trafen die Polizisten den 31-Jährigen in der Nähe des Hauses an. Bei der Durchsuchung fanden sie ein Feuerzeug bei ihm. Zudem sicherten sie Spuren an seiner Kleidung, die durch kriminaltechnische Untersuchungen den Tatverdacht gegen ihn erhärteten.

Im Zuge weiterer Ermittlungen zu einer Brandserie in Wilhelmshaven verdichteten sich die Erkenntnisse gegen den Mann zusätzlich. Am 21. August 2026 nahm die Polizei ihn schließlich im Bereich der Rambla fest.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts des versuchten Mordes sowie der versuchten schweren Körperverletzung im Zusammenhang mit dem Brand in der Werftstraße. Darüber hinaus steht er im Verdacht, weitere Brandstiftungsdelikte und andere Straftaten begangen zu haben. Der 31-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Die Ermittlungen zu möglichen weiteren Taten und Zusammenhängen laufen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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