Kempen: Hahn löst Unfallkette aus – zwei Menschen verletzt

(Symbolbild)

Eine ungewöhnliche Unfallkette hat sich am Freitag auf dem Kempener Außenring ereignet. Insgesamt wurden zwei Menschen leicht verletzt, als mehrere Fahrzeuge hintereinander auf der Bundesstraße 509 aufeinanderkrachten.

Nach Angaben der Polizei Viersen war ein dunkler Geländewagen mit Hänger gegen 10.30 Uhr auf der B509 in Richtung Mülhausen unterwegs, als plötzlich ein Hahn auf der Fahrbahn auftauchte. Der Fahrer oder die Fahrerin musste eine Gefahrbremsung einleiten. Trotz der abrupten Verzögerung gelang es ihm oder ihr, das Gespann zum Stehen zu bringen – und anschließend die Fahrt fortzusetzen.

Direkt hinter dem Geländewagen mit Hänger fuhr ein 29-jähriger Rumäne mit seinem Tankwagen. Auch er konnte noch bremsen und fuhr zunächst weiter. Später musste er von seiner Firma zurück zum Unfallort dirigiert werden. Dem Fahrer war nicht aufgefallen, dass ihn ein Auto dahinter leicht am Heck berührt hatte.

Der nächste in der Reihe war ein 39-jähriger Kempener. Er bremste ebenfalls, doch die Fahrerin hinter ihm konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr in sein Auto. Durch den Aufprall wurde sein Wagen gegen den Tankwagen geschoben. Der 39-Jährige wurde dabei leicht verletzt.

Hinter diesem Auto folgte eine 41-jährige Kempenerin. Sie wurde von einem 24-jährigen Kempener aufgefahren, dessen Auto – ebenso wie die anderen Fahrzeuge – nicht rechtzeitig zum Stehen kam. Dadurch wurde der Wagen der 41-Jährigen wiederum weiter in das Auto des 39-Jährigen geschoben. Auch die Kempenerin wurde leicht verletzt.

Das Verkehrskommissariat der Polizei Viersen hat die Ermittlungen übernommen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus Nordrhein-Westfalen