Kettentrick in Bischofsheim und Groß-Gerau: Täter stehlen Goldketten von Senioren

(Symbolbild)

Kriminelle haben am Donnerstagabend in Bischofsheim und Groß-Gerau zwei Menschen mit dem sogenannten „Kettentrick“ bestohlen und dabei Halsschmuck erbeutet. Die Polizei prüft einen Zusammenhang zwischen beiden Taten.

Gegen 17.20 Uhr fiel eine 66-jährige Autofahrerin in der Schulstraße in Bischofsheim dem Betrug zum Opfer. Ein noch unbekanntes kriminelles Duo fragte sie aus einem Auto heraus nach einem Krankenhaus. Dann stieg die Beifahrerin aus und versuchte der Frau ein Armband um das Handgelenk zu legen. Die Täterin beugte sich zudem in den Innenraum des Fahrzeugs der 66-Jährigen. Beim Umarmen entwendete die Kriminelle anschließend die Halskette der Frau. Danach entfernten sich die Täterin und ihr Komplize, der das Fluchtauto lenkte, vom Tatort.

Die Täterin wurde als 30 bis 40 Jahre alt und 1,60 bis 1,70 Meter groß geschätzt. Sie war schlank und sprach mit osteuropäischem Akzent. Die Kettendiebin trug ein Kopftuch und ein buntes Kleid. Der Fahrer des Fluchtwagens hatte eine athletische Figur und trug ein weißes Hemd und Sonnenbrille.

Zu einem ähnlichen Vorfall kam es gegen 18.15 Uhr in der Jahnstraße in Groß-Gerau. Auch dort entwendeten Unbekannte mittels Körperkontakt einem Seniorenehepaar, das dort zu Fuß unterwegs war, jeweils die Goldketten, die sie um den Hals trugen. Die Kriminellen sollen anschließend in einem hellblauen BMW mit Mainzer Kennzeichen geflüchtet sein.

Zeugen, die die Vorfälle beobachtet haben, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Rüsselsheim (Kommissariat 21/22) unter der Telefonnummer 06142/6960 in Verbindung zu setzen.

Die Polizei gibt folgende Tipps: Seien Sie aufmerksam gegenüber Fremden. Lassen Sie keine fremden Personen zu nah an sich heran. Seien Sie misstrauisch, wenn Sie Fremde berühren wollen. Tragen Sie ihre Wertsachen nah am Körper. Wenn Sie befürchten Opfer einer Straftat geworden zu sein, alarmieren Sie umgehend über die 110 die Polizei.

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