Kiel: 17-Jähriger greift Polizisten an – Elektroschocker im Einsatz

(Symbolbild)

Am Freitagabend gegen 18 Uhr haben Polizisten am Kieler Hauptbahnhof einen 17-jährigen Syrer mit einem Elektroschocker überwältigt, nachdem dieser die Beamten mehrfach attackiert hatte. Der Teenager flüchtete, nachdem er sich bei einer Kontrolle am Bahnhofsvorplatz nicht ausweisen wollte.

In der Kaistraße holten zwei Polizeibeamte des 2. Polizeirevier Kiel den Mann ein. Sofort schlug er mit der Faust ins Gesicht eines 50-jährigen Polizeibeamten und verletzte ihn im Gesicht. Im weiteren Verlauf schlug und trat er auch gegen einen 34-jährigen Beamten. Da einfache körperliche Gewalt nicht ausreichte, um den Angreifer zu stoppen, setzten die Einsatzkräfte ein Distanzelektroimpulsgerät (Elektroschocker) ein und nahmen ihn fest. Beide Polizisten mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Bei der Durchsuchung fanden die Beamten diverse Betäubungsmittel bei dem 17-Jährigen: Marihuana, mehrere Tabletten, Kokain und Haschisch. Er muss sich in einem Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

Während der Festnahme solidarisierten sich weitere Personen aus der Trinker- und Drogenszene mit dem Angreifer und versuchten, die polizeilichen Maßnahmen zu stören. Eine 19-jährige Deutsche kratzte, schlug und trat dabei gegen eine 29-jährige Polizeibeamtin der Landespolizei und einen 21-jährigen Polizeibeamten der Bundespolizei. Die Beamtin erlitt eine Verletzung des Sprunggelenkes und war nicht mehr dienstfähig. Der Bundespolizist wurde leicht verletzt, blieb aber im Dienst. Die 19-Jährige erhielt einen Platzverweis und es wurde ein Strafverfahren wegen Widerstandes gegen sie eingeleitet.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

» Weitere Polizeimeldungen aus Schleswig-Holstein


ThemenseiteAngriffe auf Polizistinnen und Polizisten

Berichte ausschließlich aus amtlichen und seriösen Quellen: Polizeiberichte, Meldungen der Gerichte, Informationen der Landeskriminalämter und des Bundeskriminalamtes.

Zur Übersicht →