Klimacamp in Hamm: Polizei zieht positive Bilanz nach friedlichen Protesten

(Symbolbild)

Nach mehr als einer Woche hat die Polizei eine positive Bilanz zu den Versammlungslagen rund um das Klimacamp in Hamm gezogen. Die Proteste verliefen größtenteils friedlich, wie Polizeidirektor Stefan Schacht mitteilte.

Die Polizei war bereits in der Aufbauphase des Camps mit vielen Beamtinnen und Beamten im Einsatz, um die Sicherheit zu gewährleisten und Beeinträchtigungen für die Hammer Bürger minimal zu halten. In den Folgetagen war ein stetig wachsender Zulauf von Versammlungsteilnehmenden zu beobachten, die mit Bussen und öffentlichen Verkehrsmitteln aus ganz Deutschland und europäischen Nachbarländern anreisten.

Am 29. Mai 2026 kam es erstmals zu mehreren gezielten Aktionen und nicht angezeigten Versammlungen durch teils klimaaktivistische Gruppen in Gelsenkirchen, Hamm, Mülheim an der Ruhr und Voerde. Die Polizei war umgehend mit vielen Beamtinnen und Beamten vor Ort, sodass Schäden an kritischer Infrastruktur verhindert werden konnten. In diesem Zusammenhang gab es zahlreiche Ingewahrsamnahmen.

Die größte Versammlung der Einsatzwoche fand am 30. Mai 2026 unter dem Motto „Zukunft statt Gas – Energiewende verteidigen“ in Form eines Aufzugs statt. Auch diese Demonstration verlief weitestgehend störungsfrei. Größere Verkehrsbeeinträchtigungen blieben aus.

Bereits in den frühen Morgenstunden des 31. Mai 2026 begann der Abbau des Klimacamps und die Abreise der Teilnehmenden. Am frühen Nachmittag war die Versammlungsfläche im Lippepark bereits größtenteils frei. Einige wenige Teilnehmende verblieben noch auf der Fläche. Der Abbau wird nach aktuellem Stand bis spätestens Dienstag abgeschlossen sein und verlief bislang störungsfrei.

„Uns war bewusst, dass wir für diesen Einsatz eine große Anzahl von Kolleginnen und Kollegen aus dem ganzen Land benötigen würden“, erklärte Einsatzleiter Polizeidirektor Stefan Schacht. „Im Ergebnis können wir nun feststellen, dass die Versammlungstage größtenteils friedlich verlaufen sind.“ Sein Dank richte sich an alle beteiligten Organisationen, die Hammer Bürger und insbesondere an die eingesetzten Polizistinnen und Polizisten aus Nordrhein-Westfalen.

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