Köln: Zwei Festnahmen nach Mord an 93-Jährigem – Dritter Täter flüchtig

(Symbolbild)

Nach dem Tötungsdelikt an einem 93-jährigen Mann in Köln-Neubrück hat die Polizei zwei Tatverdächtige festgenommen. Ein 30-Jähriger und ein 59-Jähriger sitzen wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Nach einem dritten Verdächtigen, einem 36-Jährigen, fahndet die Polizei weiterhin öffentlich.

Die Tochter und der Sohn des Opfers hatten die Leiche ihres Vaters am 3. Mai in dessen Haus am Böhmweg entdeckt. Spuren am Tatort führten die Ermittler zu den drei Männern, gegen die ein Richter Haftbefehle wegen Mordverdachts erließ.

Der erste Verdächtige ging der Polizei durch Zufall ins Netz: Am Montagmorgen (11. Mai) fiel der 30-Jährige einer Streifenwagenbesatzung auf, weil er mit seinem Opel Corsa auf dem Standstreifen der A1 bei Remscheid geparkt hatte. Als die Beamten ihn kontrollieren wollten, fuhr er los und ignorierte ihre Anhaltesignale. Wenig später stoppte er doch und wurde festgenommen. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass nach ihm gefahndet wurde. Da außerdem Hinweise auf Drogenkonsum vorlagen, ordneten die Polizisten eine Blutprobe an.

Den zweiten Tatverdächtigen nahmen die Ermittler am Abend desselben Tages fest. Gegen 20.30 Uhr durchsuchten sie die Wohnung des 59-Jährigen in Neubrück und verhafteten ihn.

Der dritte Tatverdächtige ist weiterhin auf der Flucht. Die Polizei hat Bilder des 36-Jährigen unter https://polizei.nrw/fahndung/203708 veröffentlicht und bittet die Bevölkerung um Hinweise. Das Kriminalkommissariat 11 ist unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de erreichbar.

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