In Wittenberg haben sich in den vergangenen zwei Tagen mehrere Straftaten ereignet, die die Polizei des Reviers nun untersucht. Im Mittelpunkt stehen eine Auseinandersetzung mit gegenseitigen Faustschlägen, zwei Online-Betrugsfälle und ein Einbruch in ein Firmengelände.
Am 7. Juli, etwa um 9.50 Uhr, kam es an der Stadthalle zu einer Körperverletzung. Ein 48-jähriger Wittenberger sprach einen Mann an, den er für einen Mitarbeiter eines Umzugsunternehmens hielt. Unmittelbar nach der Ansprache schlug er dem Mann mit der Faust ins Gesicht, worauf dieser nach hinten fiel. Obwohl er mit dem Kopf aufschlug, stand der Geschlagene sofort wieder auf und wehrte sich mit einem Faustschlag. Dabei wurde die Nase des Angreifers verletzt. Beide Männer klagten anschließend über Schmerzen. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Körperverletzung.
Ein Unternehmen in der Kirchhofstraße wurde zum Ziel eines Einbruchs. Ein Mitarbeiter zeigte der Polizei am 7. Juli an, dass unbekannte Täter vermutlich zwischen dem 2. Juli um 18.00 Uhr und dem Zeitpunkt der Anzeige auf das Gelände eingedrungen waren. Sie brachen gewaltsam in ein Firmengebäude ein, entwendeten aber nichts. Die Polizei sicherte Spuren am Tatort und hat Ermittlungen eingeleitet.
Zwei Wittenbergerinnen sind Opfer von Online-Betrug geworden. Eine 45-jährige Frau bestellte am 3. Juli ein Fahrrad im Wert von über 600 Euro auf einer Internetseite und bezahlte den Betrag. Als sie kurz darauf den Lieferstatus abfragen wollte, war die Website nicht mehr zu erreichen. Die Kriminalpolizei geht von einem betrügerischen Internetshop aus und ermittelt.
Eine 83-jährige Wittenbergerin hatte über eine Internetpräsenz ein Klimagerät im Wert von über 200 Euro erworben. Nach kurzer Zeit bemerkte sie, dass die Website nicht mehr verfügbar war. Bei den Ermittlungen zeigte sich, dass sie unbewusst von der Originalseite auf eine gefälschte Seite gelenkt worden war.
Am 6. Juli brannte ein Transporter in Wörlitz in der Neuen Reihe. Das Fahrzeug geriet gegen 21.50 Uhr in Brand und wurde beschädigt. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren löschten den Brand. Nach ersten Ermittlungen könnte ein technischer Defekt eines an Bord gelagerten Elektrogerätes die Brandursache sein. Die Kriminalpolizei ermittelt noch; über die genaue Höhe des Sachschadens gibt es bislang keine Angaben.
Am 7. Juli kam es auf der K 2230 zu einem Wildunfall. Ein 63-Jähriger fuhr mit seinem Ford Tourneo von Lebien in Richtung Prettin, als etwa 100 Meter vor der Einmündung Hohndorf ein Reh plötzlich auf die Fahrbahn wechselte. Der Transporter kollidierte mit dem Tier, das dadurch getötet wurde. Auch das Fahrzeug erlitt Beschädigungen.
Am 6. Juli um etwa 19.00 Uhr wurde in Schweinitz in der Schliebener Straße ein weißer Skoda beschädigt. Ein mutmaßlich vorbeifahrender Transporter hielt nicht den erforderlichen seitlichen Abstand ein, beschädigte das Auto und fuhr einfach weiter, ohne seine Daten zu hinterlassen. Die Polizei ermittelt wegen des unerlaubten Entfernens vom Unfallort.
Am 7. Juli gegen 0.30 Uhr meldete ein Anwohner einen freilaufenden Schäferhund. Polizeibeamte stellten das Tier auf einem Spielplatz in Coswig/Anh. in der Karlstraße fest und gaben den Hund in die Obhut des städtischen Ordnungsamts. Das Tier wirkte zutraulich und unverletzt, war aber müde.
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