Körperverletzung, Nötigung, Trickdiebstahl: Augsburger Polizei ermittelt in mehreren Fällen

(Symbolbild)

In der vergangenen Woche hatte die Augsburger Polizei mehrere Straftaten zu bearbeiten. Im Mittelpunkt standen eine Körperverletzung in Haunstetten, eine Nötigung am Königsplatz sowie ein Trickdiebstahl in Lechhausen.

Körperverletzung in Haunstetten

Am Sonntag, 12. Juli, kam es gegen 1.30 Uhr in einer Bar in der Straße Unterer Talweg zu einer Streitigkeit. Die Auseinandersetzung verlagerte sich auf den Gehweg vor dem Gebäude. Ein unbekannter Mann trat dort auf einen 29-Jährigen ein, der daraufhin zu Boden stürzte und sich im Gesicht verletzte. Der Täter flüchtete anschließend in einem Auto.

Der Geschädigte, der die bulgarische Staatsangehörigkeit besitzt, wurde vom Rettungsdienst versorgt. Der Täter wird wie folgt beschrieben: etwa 25 bis 30 Jahre alt, rund 175 Zentimeter groß, schlanke Statur, kurze schwarze Haare, Bart. Nach Angaben des Geschädigten handelt es sich um einen Mann bulgarischer Herkunft. Die Polizei Augsburg Süd ermittelt wegen Körperverletzung und bittet Zeugen um Hinweise unter der Telefonnummer 0821/323-2710.

Nötigung am Königsplatz

Am Sonntag, 12. Juli, gegen 2.30 Uhr, wurden zwei 19-jährige Geschädigte, die auf einer Bank im Bereich der Haltestellen saßen, von zwei unbekannten Männern angesprochen und bedroht. Die Täter fragten nach Geld. Als die beiden verneinten, forderten sie auf, ihre Geldbeutel vorzuzeigen, und drohten mit Schlägen. Die Geschädigten lehnten auch das ab. Daraufhin verließen die beiden Täter die Örtlichkeit in Richtung Katherinengasse. Eine Fahndung der Polizei verlief ohne Erfolg.

Die beiden Geschädigten haben die deutsche Staatsangehörigkeit. Die gesuchten Männer werden wie folgt beschrieben: Der erste Mann ist etwa 20 Jahre alt, rund 180 Zentimeter groß, trägt kurze dunkle Haare, helle Jeans und ein schwarzes Kompressionsshirt, hat einen Schnauzer und Ziegenbart sowie südländischen Phänotypus. Der zweite Mann ist ebenfalls etwa 20 Jahre alt und rund 180 Zentimeter groß, trägt kurze dunkle Haare, helle Jeans und ein graues Shirt, hat eine silberne Halskette, Schnauzer und Ziegenbart sowie südländischen Phänotypus. Die Polizei Augsburg Mitte ermittelt wegen Nötigung und bittet um Zeugenhinweise unter der Telefonnummer 0821/323-2110.

Trickdiebstahl in Lechhausen

Am Samstag, 11. Juli, gegen 20 Uhr, kam es im Bereich der Linke Brandstraße Ecke Kantstraße zu einem Trickdiebstahl. Drei Personen in einem Auto hielten neben einer 62-Jährigen. Zwei Frauen stiegen aus und fragten nach dem Weg. Sie kamen auf die Geschädigte zu, hielten diese fest, eine gab ihr einen 5-Euro-Schein und küsste ihre Hand. Dabei zogen sie der Frau die goldene Halskette über den Kopf. Anschließend flüchteten alle drei in ihrem Fahrzeug. Der Beuteschaden liegt im mittleren vierstelligen Eurobereich.

Die Geschädigte hat die deutsche Staatsangehörigkeit. Die drei Täter werden wie folgt beschrieben: Die erste Person ist eine Frau, etwa 60 Jahre alt, rund 155 Zentimeter groß, kräftige Statur, südländisches Erscheinungsbild, sie trug einen langen schwarz-weißen Rock mit Blumenmuster, ein weißes T-Shirt und viele Armreife an einem Arm. Die zweite Person ist eine Frau, etwa 50 Jahre alt, rund 150 Zentimeter groß, kräftige Statur, südländisches Erscheinungsbild, sie trug eine weite Hose oder einen Rock mit Muster und ein grünes oder graues Oberteil, schulterlange offene Haare. Die dritte Person ist ein Mann, etwa 60 Jahre alt, südländisches Erscheinungsbild, olivgrünes Oberteil, 5 bis 10 Zentimeter lange, nach hinten gegelte Haare. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0821/323-3821 zu melden.

Gefährliche Körperverletzung am Lechufer

Am Samstag, 11. Juli, gegen 19.45 Uhr, kam es am Lechufer in der Nähe der Radetzkystraße zu einer Auseinandersetzung. Eine 19-Jährige und eine 21-Jährige gerieten in Streit, wobei die 19-Jährige auf die 21-Jährige einschlug. Eine 29-Jährige kam hinzu und ging auf die 19-Jährige los. Anschließend mischte sich ein 19-Jähriger aggressiv in die Streitigkeit ein. Er zog ein Pfefferspray, das ihm von einem unbekannten Mann weggenommen wurde. Dieser richtete das Spray gegen den 19-Jährigen und flüchtete anschließend.

Der 19-Jährige wurde durch das Pfefferspray leicht verletzt, verweigerte aber eine Untersuchung durch den Rettungsdienst und beschimpfte die Polizeibeamten massiv. Er erhielt einen Platzverweis. Die drei Frauen wurden durch ihre körperliche Auseinandersetzung leicht verletzt. Die 29-Jährige war in Begleitung ihrer Kinder im Alter von 4 und 9 Jahren. Da sie mit mehr als zwei Promille alkoholisiert war, wurden die beiden Kinder dem Jugendamt übergeben. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und weiterer Delikte.

Die 19-Jährige hat die deutsche und brasilianische Staatsangehörigkeit, die 21-Jährige die deutsche und dominikanische, die 29-Jährige die dominikanische Staatsangehörigkeit. Der 19-Jährige besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit.

Fahrraddiebstahl in der Innenstadt

Am Samstag, 11. Juli, zwischen 1 und 15 Uhr, wurde ein Mountainbike aus einem Hinterhof in der Seitzstraße entwendet. Der Eigentümer hatte sein Fahrrad an einem Gitter befestigt. Bei seiner Rückkehr stellte er den Diebstahl fest. Mit einem Airtag lokalisierte er das Fahrrad in einem Hinterhof der Manlichstraße, wo es mit einem fremden Schloss abgesperrt war. Die Polizei überprüfte die Rahmennummer und öffnete das fremde Schloss. Das Fahrrad wurde dem Eigentümer zurückgegeben, der die ukrainische Staatsangehörigkeit hat. Die Polizei ermittelt gegen einen unbekannten Täter wegen eines besonders schweren Falls eines Fahrraddiebstahls.

Missbrauch von Notrufen

Am Freitag, 10. Juli, betätigte eine 63-jährige Frau mehrfach zwischen 14 und 14.30 Uhr einen Haltestellennotrufknopf im Stadtgebiet. Sie beleidigte auch die Polizeibeamten. Die Frau besitzt die österreichische Staatsangehörigkeit. Die Polizei ermittelt wegen Missbrauchs von Notrufen und Beleidigung. Darüber hinaus weist die Polizei darauf hin, dass Haltstellennotrufknöpfe nur bei Vorliegen eines echten Notfalls oder Unglücks betätigt werden dürfen. Zuwiderhandlungen können zu strafrechtlichen Konsequenzen führen.

Widerstand gegen Polizeibeamte am Perlachberg

Am Samstag, 11. Juli, gegen 1.15 Uhr, zeigten sich ein 34-jähriger und ein 36-jähriger Mann am Perlachberg während eines Polizeieinsatzes unkooperativ und aggressiv. Der 34-Jährige wollte die Beamten filmen und fotografieren. Der 36-Jährige schlug gegen die Hand eines Polizeibeamten. Die Beamten fixierten den 36-Jährigen daraufhin. Ein Atemalkoholtest beim 34-Jährigen ergab knapp 2 Promille. Zwei Polizeibeamte wurden bei dem Vorfall leicht verletzt. Die Polizei ermittelt wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Beide Männer besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit.

Aggression und Widerstand bei Versammlung

Am Samstag, 11. Juli, gegen 17.30 Uhr, kontrollierten Polizeibeamte am Königsplatz einen 47-jährigen Mann, der zuvor aufgefallen war. Ein Atemalkoholtest ergab knapp 2,4 Promille. Da er gegen gerichtliche Auflagen verstieß, brachten ihn Polizeibeamte zur Dienststelle. Der 47-Jährige zeigte sich aggressiv, beschimpfte die Beamten und wehrte sich. Die Beamten fesselten ihn. Er verletzte einen Beamten mittels Kopfstoßes leicht und wehrte sich. Danach wurde eine Blutentnahme angeordnet. Nach Beendigung der Entnahme zeigte sich der Mann erneut äußerst aggressiv. Aufgrund Fremdgefährdung wurde er in ein Krankenhaus gebracht, wo er erneut Widerstand leistete. Zwei Polizeibeamte wurden leicht verletzt. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Der 47-Jährige besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit.

Graffiti-Sachbeschädigung

Am Samstag, 11. Juli, zwischen 9 und 16 Uhr, besprühten ein oder mehrere unbekannte Täter eine Hauswand an einem Mehrfamilienhaus in der Euler-Chelpin-Straße. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 1.000 Euro. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung. Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion Augsburg Ost unter der Telefonnummer 0821/323-2310 entgegen.

Polizeipräsidium stellt neues Distanz-Elektroimpulsgerät vor

Am Freitag, 10. Juli, lud das Polizeipräsidium Schwaben Nord zur Medienrunde auf das Gelände der Jugendverkehrsschule in der Gabelsberger Straße ein. Polizeivizepräsident Michael Riederer und Polizeidirektor Thomas Hecht, Leiter der Arbeitsgruppe DEIG, informierten Medienvertreter zum Start der Pilotierung des Distanz-Elektroimpulsgeräts (DEIG) für den polizeilichen Einzeldienst bei der Polizeiinspektion Augsburg Mitte.

Seit 1. Juli 2026 pilotiert die PI Augsburg Mitte als eine von drei bayerischen Dienststellen das DEIG im Rahmen des täglichen Dienstes. Die Pilotierung dauert sechs Monate. Die gesammelten Erfahrungen bilden die Grundlage für eine Entscheidung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration zur weiteren Verwendung.

Polizeioberrat Stefan Speer informierte über die aktuelle Entwicklung von Verkehrsunfällen mit schweren Folgen. Die Schwerpunkte Geschwindigkeit, Ablenkung, Verkehrstüchtigkeit sowie die Gefahren des Radverkehrs und des Schulwegs sind immer wieder ursächlich für Verkehrsunfälle mit schweren oder tödlichen Folgen. Das Polizeipräsidium Schwaben Nord verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 13 Unfälle mit tödlichem Ausgang. Der Großteil davon entfiel auf Zweiradfahrer. Bei der Veranstaltung konnten Medienvertreter das DEIG selbst auslösen und an praktischen Stationen die Problemstellungen im Straßenverkehr nachvollziehen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz (Claude von Anthropic) erstellt. Die Daten stammen aus zuverlässigen Quellen, der Text wurde maschinell generiert und redaktionell geprüft.

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