Kokain am Steuer: Polizei stoppt 27-Jährigen mit unterschlagenem Mietwagen auf A24

(Symbolbild)

Am Dienstagabend haben Beamte des Autobahnpolizeireviers Stolpe auf der A24 einen 27-jährigen Fahrer gestoppt, der unter Drogeneinfluss stand und ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war. Zudem führte der Mann einen mutmaßlich unterschlagenen Mietwagen mit sich.

Gegen 20:30 Uhr meldete ein 28-jähriger Mitarbeiter einer Autovermietungsfirma der Polizei, dass er dem Opel Astra auf der A24 in Richtung Berlin folge, weil dieser nicht zurückgegeben worden war. Die sofort eingesetzten Polizisten konnten das Fahrzeug an der Raststätte Schaalsee ausfindig machen und trafen dort sowohl auf den Hinweisgeber als auch auf den 27-jährigen Fahrer.

Das Mietfahrzeug war am 25. August 2026 in Berlin für zwei Tage angemietet worden. Da weder die Rechnung beglichen noch der Wagen fristgerecht zurückgegeben worden war, erhielt der Mitarbeiter der Vermietungsfirma den Auftrag, das Auto über GPS zu lokalisieren und zurückzuholen. Auf der A24 folgte der 28-Jährige dem Opel bis zur Raststätte Schaalsee und sprach den Fahrer auf die ausstehende Rückgabe an.

Nach dieser Ansprache gerieten die beiden Männer in eine körperliche Auseinandersetzung. Bei der anschließenden Kontrolle durch die Polizei stellten die Beamten fest, dass dem 27-Jährigen bereits vor sechs Jahren die Fahrerlaubnis entzogen worden war. Ein Drogenvortest vor Ort reagierte positiv auf Kokain. Zudem entdeckten die Polizisten Unfallspuren an der Front und am Heck des Mietfahrzeuges.

Dem 27-jährigen türkischen Staatsangehörigen wurde die Weiterfahrt untersagt. Die Polizei ermittelt gegen ihn wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Führens eines Kraftfahrzeuges unter Drogeneinfluss und Unterschlagung. Nach Abschluss der Maßnahmen konnte der Opel Astra an die Autovermietungsfirma zurückgegeben werden.

Im Zusammenhang mit der körperlichen Auseinandersetzung ermittelt die Polizei auch gegen den 28-jährigen Deutschen wegen des Verdachts der Körperverletzung.


Rauschgiftdelikte in Mecklenburg-Vorpommern: der Vergleich mit dem Bund

Die Polizei zählte 2025 landesweit 3.528 Rauschgiftdelikte, das sind 224 auf 100.000 Einwohner. Damit steht Mecklenburg-Vorpommern schlechter als der Bundesdurchschnitt, wo 192 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Gezählt wird Rauschgiftdelikte, soweit sie nicht unter einer anderen Schlüsselzahl erfasst sind.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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