Kokain-Schmugglerin in München festgenommen – Deutsche organisierte Drogenhandel in Albanien

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Die Bundespolizei hat am Mittwoch eine 34-jährige Deutsche am Flughafen München festgenommen. Die Frau muss eine Restfreiheitsstrafe von fünf Jahren und zwei Monaten wegen organisierten Drogenhandels verbüßen.

Die Verurteilte hatte 2022 gemeinsam mit ihrem Ehemann den Schmuggel von knapp 500 Kilogramm Kokain aus Kolumbien nach Albanien organisiert. Die Drogen waren in Düngemittel-Lieferungen versteckt worden. Ein albanisches Gericht verurteilte sie 2024 zu acht Jahren Haft wegen organisierten Drogenhandels.

Anfang des Jahres beantragte die 34-Jährige ihre Überstellung nach Deutschland, um hier die verbleibende Strafe zu verbüßen. Das Landgericht Bremen entschied im Februar 2026 über die Vollstreckung der ausländischen Entscheidung in Deutschland. Dabei wandelte es die albanische Freiheitsstrafe in eine Restfreiheitsstrafe von fünf Jahren und zwei Monaten um. Die bereits in Albanien verbüßte Haftzeit wurde angerechnet.

Die Frau war zuvor von Beamten des Landeskriminalamts Bremen nach München überstellt worden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen am Flughafen lieferte die Bundespolizei sie in die Frauenabteilung der Justizvollzugsanstalt München ein.

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