Ein 2,42 Promille betrunkener Autofahrer ist am Wochenende im Kreis Borken nach einer kurzen Flucht vor der Polizei in einem Straßengraben gelandet. Der Mann war ohne gültige Fahrerlaubnis auf der Autobahn Richtung Emden unterwegs und geriet nach Zeugenangaben von der Fahrbahn ab, wobei er in Schlangenlinien fuhr.
Polizisten trafen den Fahrer im Bereich der Anschlussstelle Gescher/Coesfeld auf dem Pendlerparkplatz an. Zunächst wollte er sich nicht kontrollieren lassen und setzte seine Fahrt fort. Die kurze Flucht endete in einem zugewachsenen Straßengraben. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,42 Promille.
Die Beamten brachten den Mann zur Polizeiwache nach Ahaus, wo ein Arzt ihm eine Blutprobe entnahm. Dabei stellte sich heraus, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Die Polizei leitete ein Strafverfahren ein.
Insgesamt registrierte die Polizei im Kreisgebiet weitere Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und Alkoholverstöße: Im Nordkreis kam es neben dem genannten Fall zu einem weiteren Alkoholverstoß in Stadtlohn und Gronau. Zusätzlich standen in Gronau drei Verkehrsteilnehmer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, in Ahaus einer.
Im Südkreis stellten die Beamten in Borken drei betrunkene Fahrer fest, in Heiden zwei. In Borken und in Isselburg kontrollierten die Polizisten zudem jeweils einen Fahrer, der unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.
Die Polizei appelliert eindringlich: „Hände weg von Alkohol und Drogen!“ Wer im Straßenverkehr berauscht ein Fahrzeug führt, bringt sich und andere in Gefahr – unabhängig davon, ob man mit dem Auto, dem Pedelec, dem Fahrrad oder einem E-Scooter unterwegs ist. Bereits geringe Mengen können die Fahrtüchtigkeit erheblich beeinträchtigen und zu gefährlichen Situationen führen. Es drohen empfindliche Strafen oder der Verlust der Fahrerlaubnis. In vielen Fällen wird eine medizinisch-psychologische Untersuchung notwendig.