Im Kreis Steinfurt treiben Taschendiebe ihr Unwesen in Supermärkten und Geschäften. Sie arbeiten nach einem bewährten Schema: Während einer die potenziellen Opfer beobachtet, lenkt ein zweiter sie ab – etwa durch ein harmloses Gespräch. Ein dritter nutzt diesen Moment der Unaufmerksamkeit und stiehlt die Geldbörse aus der Handtasche, dem Einkaufskorb oder dem Rollator.
Besonders ältere Menschen geraten in das Visier der Banden. In Greven griffen Täter beim morgendlichen Einkauf im Discounter in die Umhängetasche einer 76-Jährigen, während diese am Regal nach Lebensmitteln suchte. In Mesum, Teil der Stadt Rheine, entwendeten Taschendiebe das Portemonnaie einer 90-Jährigen aus ihrer Einkaufstasche. In Rheine-Dorenkamp stahlen die Diebe die Handtasche einer 79-Jährigen, die in dem Korb ihres Rollators lag.
Alle drei Frauen erstatteten Anzeige bei der Polizei. Dort wurde jeweils eine sogenannte KUNO-Sperrung veranlasst. Das ist wichtig, weil die Bankkarte damit auch für das elektronische Lastschriftverfahren (SEPA-Lastschrift) gesperrt wird – ein Verfahren, bei dem nur eine Unterschrift nötig ist, keine PIN. Betroffene sollten unbedingt zur Polizei gehen und dabei die Kontonummer, die Bankleitzahl und die Kartenfolgenummer ihrer Bankkarte bereithalten. Weitere Informationen gibt es unter https://www.kuno-sperrdienst.de/
Die Polizei weist regelmäßig auf die Maschen von Taschendieben hin und informiert auch an Infoständen der Kriminalprävention vor Ort. Um Taschendiebstahl zu vermeiden, sind Einkäufer selbst gefragt: Handtaschen sollten verschlossen sein und dicht am Körper getragen werden. Im Geschäft empfiehlt sich, den Einkaufskorb oben zu halten und die Börse nicht offen zugänglich zu lagern.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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