Kreis Wesel: Polizei warnt vor raffinierten Betrugsmaschen – mehrere Opfer geschädigt

(Symbolbild)

Die Polizei im Kreis Wesel warnt erneut vor Betrugsmaschen, bei denen Täter sich als Handwerker, Bankmitarbeiter oder Polizisten ausgeben. Besonders ältere Menschen geraten immer wieder auf diese Tricks herein und verlieren dabei hohe Geldsummen.

Die Polizei empfiehlt zur Vorbeugung: Seien Sie gegenüber Fremden misstrauisch. Lassen Sie fremde Personen nur dann in Ihre Wohnung, wenn Sie sicher wissen, wer sie sind und was sie wollen. Beauftragte Handwerker oder solche, die die Hausverwaltung vorher angekündigt hat, sind eine Ausnahme. Das Gleiche gilt für angebliche Vertreter der Stadtwerke.

Besonders wichtig: Geben Sie niemals telefonisch Auskunft über Ihre Vermögensverhältnisse oder Wertsachen in Ihrer Wohnung. Übergeben Sie Wertsachen auf keinen Fall an Menschen, die Sie nicht kennen.

Im Kreis Wesel haben sich mehrere konkrete Fälle ereignet: Ein Mann, der sich als Bankmitarbeiter ausgab, brachte einen 76-Jährigen aus Neukirchen-Vluyn dazu, Überweisungen auf verschiedene Konten zu autorisieren. Der entstandene Schaden liegt im fünfstelligen Bereich. Auch eine 68-jährige Frau aus Hamminkeln wurde Opfer dieser Masche.

In Kamp-Lintfort ließ eine 89-jährige Frau einen Mann in ihre Wohnung, der behauptete, die Heizung kontrollieren zu wollen. Nachdem der Mann die Wohnung verließ, fehlte Bargeld.


Wie die Nachbarkreise dastehen

Im Landkreis Wesel kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 558 Betrugsfälle. Am höchsten fällt der Wert unter den Nachbarkreisen in Krefeld aus: 2.025 Fälle je 100.000 Einwohner. Landesweit sind es 946.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 2025; Kreisgrenzen © GeoBasis-DE / BKG (2026).

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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