Kundgebung von Abtreibungsgegnern in Göttingen: Polizei trennt Gruppen erfolgreich

(Symbolbild)

In Göttingen hat die Polizei am Mittwochnachmittag, 21. Oktober 2026, einen Großeinsatz durchgeführt, um eine Kundgebung von Abtreibungsgegnern auf dem Marktplatz zu schützen und gleichzeitig Gegenproteste zu ermöglichen. Trotz gegensätzlicher Positionen verlief das Versammlungsgeschehen insgesamt friedlich.

Die Kundgebung der Abtreibungsgegner aus dem Umfeld der Organisation „Tradition, Familie und Privateigentum“ (TFP) begann ab etwa 16.15 Uhr auf dem Marktplatz. Mit Gebeten und Redebeiträgen brachten die 20 Teilnehmenden ihre ablehnende Haltung gegenüber Schwangerschaftsabbrüchen zum Ausdruck.

Die Ankündigung der Veranstaltung hatte mehrere Gruppierungen mobilisiert. Im Laufe des Nachmittags beteiligten sich insgesamt etwa 700 Personen an verschiedenen Gegenprotesten an unterschiedlichen Orten in der Innenstadt. Die Gegendemonstrierenden brachten ihren Protest lautstark zum Ausdruck.

Die Polizei hielt die unterschiedlichen Gruppierungen durch Absperrmaßnahmen auf Abstand und begleitete das Versammlungsgeschehen. Dabei kamen speziell ausgebildete Konfliktmanagement-Teams zum Einsatz. Zwar warfen Gegendemonstranten vereinzelt kleinere Gegenstände in Richtung der Kundgebung, die Polizei forderte diese Personen über Lautsprecherdurchsagen auf, dies zu unterlassen. Größere Störungen oder gewalttätige Auseinandersetzungen blieben jedoch aus.

Gegen 18.30 Uhr beendeten die Abtreibungsgegner ihre Kundgebung und verließen unter polizeilicher Begleitung den Marktplatz. Der Abmarsch verlief ohne besondere Vorkommnisse. Die Polizei sorgte dafür, dass die Kundgebungsteilnehmenden den Bereich verlassen konnten, ohne unmittelbar auf Gegendemonstranten zu treffen.

Einsatzleiter POR Dr. Luis-Miguel Herrmann äußerte sich zufrieden mit dem Verlauf: „Angesichts der gegensätzlichen Positionen und insbesondere der Erfahrungen aus dem vergangenen August können wir mit dem heutigen Einsatzverlauf zufrieden sein. Es ist gelungen, die Versammlungsfreiheit aller Beteiligten zu gewährleisten und Auseinandersetzungen zu verhindern. Es war laut, aber durchaus friedlich.“

Im Zusammenhang mit dem Versammlungsgeschehen leitete die Polizei zwei Ermittlungsverfahren ein. Diese betreffen einen Fall wegen des Verdachts der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie der Körperverletzung. Die Ermittlungen zu den einzelnen Sachverhalten und deren strafrechtlicher Bewertung dauern an.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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