Ladendieb in Schwerin in Untersuchungshaft – Hunderte gestohlener Euro sichergestellt

(Symbolbild)

Nach einem Ladendiebstahl in Schwerin sitzt ein 33-jähriger Algerier in Untersuchungshaft. Das Amtsgericht Schwerin erließ am Sonntag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen ihn. Ein zweiter Mann steht unter Verdacht der Hehlerei.

Am Samstag, 12. September 2026, beobachtete ein Ladendetektiv den 33-Jährigen in einem Geschäft der Schweriner Innenstadt, wie dieser Oberbekleidung im Wert von etwa 450 Euro stahl. Der Detektiv verfolgte ihn und rief gleichzeitig die Polizei.

Die Verfolgung endete an einem Lagerraum eines Imbisses in der Nähe. Dort trafen die Polizisten den 33-Jährigen und einen 46-jährigen Algerier an. Bei der Durchsuchung des Tatverdächtigen fanden sie die gestohlene Kleidung.

Im Lagerraum stellten die Beamten weitere Gegenstände sicher, die vermutlich aus anderen Diebstählen stammten: Bekleidung und Schuhe, Kinderbekleidung, ein Kinderfahrrad sowie mehrere elektrische Bart- und Haarschneidemaschinen und elektrische Zahnbürsten. Der Gesamtwert dieser Gegenstände wird auf etwa 1.700 Euro geschätzt.

Bei den Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht gegen den 46-Jährigen, dass er die gestohlenen Waren angenommen und weitergegeben hat – der Vorwurf der Hehlerei. Der 33-Jährige wurde vorläufig festgenommen und sitzt nun in Untersuchungshaft. Er war bereits wegen Diebstahl und ähnlicher Straftaten vorbestraft und war erst im Juli 2026 aus der Haft entlassen worden.

Einen Teil der sichergestellten Waren konnten die Ermittler bereits einzelnen Geschäften zuordnen und zurückgeben. Die Polizei arbeitet daran, die Herkunft der übrigen Gegenstände zu klären.


Ladendiebstähle in Schwerin: der Vergleich mit Land und Bund

In Schwerin zählte die Polizei 2025 952 Ladendiebstähle, das sind 968 auf 100.000 Einwohner. Damit steht unsere Stadt deutlich schlechter als im restlichen Bundesland, wo 400 Fälle je 100.000 Einwohner erfasst wurden. Bundesweit sind es 458.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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