Ladendiebstahl, betrunkener Radfahrer, Fake-Shop-Betrug in Leer und Emden

(Symbolbild)

In der Region Leer und Emden hat die Polizei in den vergangenen Tagen mehrere Straftaten aufgegriffen: einen Ladendiebstahl mit manipulierter Tasche, einen Verkehrsunfall mit einem alkoholisierten Fahrradfahrer und einen Betrug durch einen betrügerischen Internetshop.

Ladendiebstahl in Drogeriemarkt

Am 20. Oktober 2026 beobachtete ein Ladendetektiv gegen 17:20 Uhr in einem Drogeriemarkt in Leer, wie ein 49-jähriger Mann Waren in seine Tasche packte und das Geschäft verließ, ohne zu bezahlen. Die hinzugerufenen Polizisten stellten fest, dass der Mann die Tasche zuvor so verändert hatte, dass die Diebstahlssicherung umgangen werden konnte. Der Wert der gestohlenen Waren liegt im unteren dreistelligen Eurobereich. Das Geschäft erteilte dem Mann ein Hausverbot.

Verkehrsunfall mit alkoholisiertem Fahrradfahrer

Am 21. Oktober 2026 fuhr eine 21-jährige Autofahrerin gegen 01:30 Uhr auf der Hauptstraße in Leer, als ihr ein 30-jähriger Fahrradfahrer entgegenkam. Der Radfahrer geriet mehrfach auf die Gegenfahrbahn und prallte schließlich gegen das Auto. Er wurde leicht verletzt und kam zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus.

Bei der Unfallaufnahme stellte die Polizei fest, dass der Fahrradfahrer unter Alkoholeinfluss stand. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,57 Promille. Der Mann wurde Blut entnommen, ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. Die Polizei ermittelt gegen ihn. Der Sachschaden wird auf einen Betrag im unteren vierstelligen Eurobereich geschätzt.

Betrug durch Fake-Shop

Am 20. Oktober 2026 zeigte ein 73-jähriger Rentner aus Emden einen Betrug an. Er hatte Ware im mittleren zweistelligen Eurobereich über einen Internetshop bestellt und das Geld auf eine italienische Kontoverbindung überwiesen. Die Ware kam jedoch nie an. Die Polizei ermittelte, dass es sich um einen sogenannten Fake-Shop handelte.

Vorsicht bei Onlinekäufen

Die Polizei rät Verbraucherinnen und Verbrauchern, die Seriosität eines Onlineshops vor einer Bestellung zu überprüfen. Warnsignale sind fehlende oder unvollständige Impressumangaben, auffällig günstige Preise oder wenn nur Vorkasse angeboten wird. Ein professionell gestalteter Internetauftritt ist kein Garant für Echtheit. Wer Opfer eines solchen Betrugs geworden ist, sollte Anzeige bei der Polizei erstatten und schnellstmöglich mit seiner Bank klären, ob die Zahlung noch gestoppt werden kann. Weitere Informationen bieten die Verbraucherzentrale und die Polizei im Internet.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Nummer 0491-976900 (Leer) oder 04921-8910 (Emden) entgegen.


Die Entwicklung im Landkreis Leer

2024 zählte die Polizei im Landkreis Leer 1.206 Betrugsfälle, 2025 waren es 964 — 20,1 Prozent weniger. Bundesweit ist die Zahl im selben Zeitraum um 7,7 Prozent gesunken.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts, 2025.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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