Im Landkreis Hof führten Fahnder aus Bayern, Sachsen, Thüringen, der Bundespolizei und des Zolls am Donnerstag einen gemeinsamen Kontrolleinsatz entlang der Autobahnen A93 und A72 durch. Zwischen 12 und 18 Uhr überprüften die Einsatzkräfte mehr als 250 Personen und knapp 100 Fahrzeuge. Der Einsatz war der Abschluss eines dreitägigen Fahnder-Workshops vom 8. bis 10. September, an dem Beamte der Grenzpolizeiinspektion Selb, der Verkehrspolizeiinspektion Hof und der Grenzpolizeigruppe Hof teilnahmen.
Eine Kontrollstelle richteten die Fahnder an der Autobahnmeisterei Rehau ein. Der Zoll setzte auf dem PWC Bärenholz an der A93 Richtung Norden mobile Großröntgentechnik ein. Bei den Kontrollen wurden mehrere Straftaten aufgedeckt und ein Haftbefehl vollstreckt.
Bei der Überprüfung einer 42-jährigen Ungarin stellten die Fahnder einen bestehenden Haftbefehl fest. Die Frau zahlte gut 1.200 Euro und konnte die Vollstreckung des Haftbefehls damit abwenden. Anschließend setzte sie ihre Fahrt fort.
Ein 45-jähriger Pole war ohne die erforderliche Fahrerlaubnis unterwegs. Bei der Durchsuchung seines Autos fanden die Beamten mehrere Gramm einer mutmaßlich psilocybinhaltigen Substanz, die unter einer Fußmatte versteckt war. Die Fahnder stellten die verbotene Substanz sicher und leiteten Ermittlungsverfahren ein.
Ein 20-jähriger Finne muss sich wegen mehrerer Verstöße verantworten. Bei der Kontrolle seines Autos stellten die Fahnder fest, dass die Voraussetzungen für eine ordnungsgemäße Zulassung und den erforderlichen Versicherungsschutz in Deutschland nicht vorlagen. Ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf THC. Der 20-Jährige musste sich einer Blutprobe unterziehen. Um eine Weiterfahrt zu verhindern, stellten die Beamten seine Fahrzeugschlüssel sicher.
Darüber hinaus stellten die Fahnder vier weitere Fahndungsnotierungen sowie mehrere Verstöße gegen das Gefahrgutbeförderungsrecht fest. Bei einem weiteren Verkehrsteilnehmer ergaben sich Hinweise auf eine Fahrt unter Drogeneinfluss. Ein Vortest reagierte positiv auf THC, daher nahmen die Beamten dem Mann eine Blutprobe ab.
Waffenrechtlich wurden die Einsatzkräfte mehrfach fündig: Sie stellten insgesamt drei Springmesser und ein Einhandmesser sicher. Gegen einen 42-jährigen Esten leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen Kennzeichenmissbrauchs ein.
Die an dem Einsatz beteiligten Behörden bestätigten damit erneut die Erfolge ihrer länder- und behördenübergreifenden Zusammenarbeit. Sie wollen diese enge Kooperation auch künftig fortsetzen und gemeinsam gegen grenzüberschreitende Kriminalität vorgehen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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