Limburg erweitert Videoschutz: Mobiler Anhänger gegen steigende Kriminalität

v.l.n.r.: Björn Gutzeit, Polizeipräsident des Polizeipräsidiums Westhessen Stadtpolizist Mona Mai, Leiterin der Polizeidirektion Limburg-Weilburg Stadtpolizist Michael Stanke, 1. Stadtrat der Stadt Limburg André Tamoschus, stellvertretender Leiter des Ordnungsamtes der Stadt Limburg Sascha Graf, Leiter der Führungsgruppe der Polizeidirektion Limburg-Weilburg Lukas Schütz, (Kriminal-)Polizeiliche Beratungsstelle

Limburg baut seine Sicherheitsinfrastruktur aus. Ab dem 25. September 2026 wird im Bereich Frankfurter Sack, am Zugang zur Unterführung zum Tal Josaphat, ein mobiler Videoschutzanhänger eingesetzt. Die Stadt und das Polizeipräsidium Westhessen reagieren damit auf eine deutlich gestiegene Kriminalität in diesem Stadtteil.

Die Zahlen zeigen ein klares Bild: Im Jahr 2023 wurden in diesem Bereich fünf Straftaten registriert, 2024 waren es bereits 13 Fälle, 2025 stieg die Zahl auf 20 Straftaten. Besonders bei Körperverletzungsdelikten gab es eine deutliche Zunahme. „Wir reagieren dort, wo die polizeiliche Lage und die örtlichen Gegebenheiten entsprechenden Handlungsbedarf erkennen lassen. Videoschutz ist dabei kein isoliertes Instrument, sondern Teil unserer gemeinsamen Sicherheitsarbeit mit der Stadt Limburg“, sagt Polizeipräsident Björn Gutzeit.

Der mobile Videoschutzanhänger ergänzt zunächst temporär die bestehende Videoanlage, die seit 2002 am Limburger Bahnhof in Betrieb ist und seit November 2022 aus 35 digitalen Kameras besteht. Der sichtbare Einsatz von Videotechnik soll Straftaten verhindern und das Entdeckungsrisiko erhöhen. Gleichzeitig können aufgezeichnete Bilder im Rahmen gesetzlicher Vorgaben zur Aufklärung von Straftaten und Beweissicherung genutzt werden.

Das neue Gerät ermöglicht es, flexibel und zeitlich begrenzt auf die örtliche Sicherheitslage zu reagieren. Es ergänzt bereits vorhandene Maßnahmen wie verstärkte Polizeipräsenz und Kontrollen durch Polizei und Stadtpolizei.

Beide Institutionen arbeiten auf Grundlage eines 10-Punkte-Plans zusammen, der zahlreiche Maßnahmen zur Stärkung der Sicherheit in Limburg vereinbart. Dazu gehören verstärkte Präsenz, gemeinsame Kontrollen, Präventionsmaßnahmen, die Bekämpfung verschiedener Kriminalitätsphänomene, eine Waffenverbotszone sowie technische Unterstützung. Das Programm KOMPASS und das Konzept „Sicheres Limburg“ ergänzen diesen Ansatz durch weitere präventive und sicherheitsorientierte Maßnahmen.

„Der mobile Videoschutzanhänger ist eine sinnvolle und vor allem flexible Ergänzung zu der bestehenden Videoschutzanlage und Teil der gemeinsamen Sicherheitsstrategie von Stadt und Polizei. Wir setzen auf Präsenz, Prävention und konsequentes Handeln – und dort, wo es sinnvoll und rechtlich möglich ist, auch auf technische Unterstützung“, hebt Michael Stanke, 1. Stadtrat der Stadt Limburg, die Maßnahme hervor.

Auch Kommunikationsformate wie „Coffee with a Cop“ sollen weiter verstärkt stattfinden, um regelmäßig mit Bürgerinnen und Bürgern auf Augenhöhe ins Gespräch zu kommen und deren Anliegen, Wahrnehmungen und Sorgen unmittelbar aufzunehmen. „Sicherheit ist eine gemeinsame Aufgabe. Polizei, Kommune und weitere Partner müssen hierfür weiterhin eng zusammenarbeiten“, betont Polizeipräsident Björn Gutzeit abschließend.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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