In Lippborg werden Hundehalter derzeit zur Vorsicht aufgefordert. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts, dass jemand absichtlich Giftköder ausgelegt hat, die mehreren Hunden zum Verhängnis wurden.
Den Anfang machte eine Anwohnerin am 30. August. Sie spazierte mit ihrem Hund auf einem Fußweg am Friedhof zwischen Kirchweg und der Straße „Feldmühle“, als sie im Bereich eines Mülleimers mit Kotbeutelspender Hundeleckerlis auf dem Boden entdeckte. Da sie zuvor über WhatsApp gehört hatte, dass in der Gegend Giftköder gefunden worden waren, sammelte sie die Leckerlis ein und gab sie der Polizei. Ihr eigener Hund hatte zum Glück nichts davon gefressen.
Zwei andere Fälle sind deutlich ernster. Eine weitere Anwohnerin berichtete von ihrem Hund, den sie am 14. August zwischen 17 und 18 Uhr in demselben Bereich bei den Glas- und Altkleidercontainern in der Nähe des Kindergartens ausführte. Das Tier fand dort etwas im Gebüsch und fraß es. Kurz darauf erbrach sich der Hund. In den folgenden Tagen litt das Tier unter Erbrechen und Durchfall, erholte sich dann aber wieder.
Tragischer verlief es bei einem anderen Vierbeiner: Sein Halter war mit ihm am 13. August zwischen 10 und 10.30 Uhr spazieren, die Route führte ebenfalls am Friedhof vorbei. Einen Tag später bekam der Hund Durchfall und musste sich ständig übergeben. Am 17. August starb das Tier.
Die Kriminalpolizei Soest hat Ermittlungen wegen einer Straftat nach dem Tierschutzgesetz eingeleitet. Zeugen, die zwischen Mitte und Ende August verdächtige Beobachtungen im Bereich des Friedhofs in Lippborg gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02921/91000 bei der Polizeiwache Soest zu melden oder die nächste Polizeidienststelle aufzusuchen. Auch Hundehalter, deren Tiere im genannten Zeitraum ähnliche Symptome wie Erbrechen oder Durchfall zeigten, sollten sich bei der Polizei melden.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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