Im Landkreis Ravensburg hat die Polizei mehrere Fälle aufgeklärt, bei denen es um Unfallfluchten, Körperverletzungen und Diebstahl ging.
Unfallflucht in Ravensburg
Ein Lkw-Fahrer ist am Montagvormittag in der Lortzingstraße in Ravensburg mit einem Verkehrszeichen zusammengestoßen und davongefahren. Der Unfall passierte kurz vor 11 Uhr. Der Fahrer stieg aus, bog das verbogene Schild wieder gerade und verschwand dann. Unklar ist noch, ob er bei seinem Rangiermanöver auch einen geparkten Wagen beschädigte. Das Polizeirevier Ravensburg ermittelt wegen unerlaubten Entfernens von der Unfallstelle. Gesucht wird der Fahrer eines Lkw mit heller Kabine und weiß/grauer Plane. Der Mann soll etwa 170 Zentimeter groß sein und kurze dunkle Haare haben. Hinweise nimmt das Polizeirevier unter Telefon 0751/803-3333 entgegen.
Schlag am Busbahnhof
Offensichtlich ohne erkennbaren Grund hat ein 44-Jähriger am Montagabend am Busbahnhof in Ravensburg zugeschlagen. Gegen 22.15 Uhr stieg er aus einem Bus aus und traf einen wartenden 36-Jährigen mit der Faust ins Gesicht. Der 44-Jährige gab an, er habe gedacht, sein Gegenüber filme ihn. Ein Zeuge trennte die beiden. Der 36-Jährige zog sich leichte oberflächliche Verletzungen zu, die vor Ort nicht behandelt werden mussten. Die Polizei ermittelt gegen den 44-Jährigen wegen Körperverletzung und erteilte ihm einen Platzverweis für den Busbahnhof.
Unfall bei Mennisweiler mit drei Leichtverletzten
Bei einem Unfall auf der Landesstraße 314 bei Mennisweiler sind am Dienstagmorgen drei Menschen leicht verletzt worden. Kurz vor 8.30 Uhr wollte eine 58-jährige Hyundai-Fahrerin aus Richtung Molpertshaus die Straße geradeaus in Richtung Bad Waldsee überqueren. Dabei übersah sie eine 27-jährige Mercedes-Fahrerin, die aus Richtung Mennisweiler angefahren kam. Durch den wuchtigen Aufprall geriet der Mercedes ins Schleudern und kam im Gleisbett der naheliegenden Bahnstrecke zum Stehen. Der Hyundai rutschte auf eine angrenzende Wiese. Beide Fahrerinnen und ein Kleinkind im Mercedes wurden verletzt und ins Krankenhaus gebracht. An beiden Autos entstanden wirtschaftliche Totalschäden in Höhe von insgesamt rund 20.000 Euro. Sie wurden abgeschleppt. Weil die Bahnstrecke bei Mennisweiler derzeit wegen Bauarbeiten gesperrt ist, gab es keine Beeinträchtigung des Bahnverkehrs.
Zigarettenautomat gestohlen
Unbekannte haben zwischen Donnerstag, 17 Uhr, und Freitag, 3.30 Uhr, einen Zigarettenautomaten in Bechenried gestohlen. Sie rissen das in einer Ziegelwand befestigte Gerät ab und flüchteten damit. Der Sachschaden liegt über 4.000 Euro. Das Polizeirevier Ravensburg ermittelt und bittet um Hinweise unter Telefon 0751/803-3333.
Auseinandersetzung in Gemeinschaftsunterkunft
Eine Auseinandersetzung zwischen mehreren alkoholisierten Bewohnern hat am Montagnachmittag in einer Gemeinschaftsunterkunft im Öschweg in Wilhelmsdorf zu einem Polizeieinsatz geführt. Ein 27-Jähriger geriet mit anderen Bewohnern in Streit, griff dabei zu zwei Küchenmessern und verletzte einen 38-Jährigen, der ihn beruhigen wollte, leicht oberflächlich. Die Polizei trennte die Beteiligten. Die Polizei ermittelt gegen den 27-Jährigen wegen Körperverletzung und Bedrohung.
Alkoholisierter Fahrer ohne Führerschein
Wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Widerstands gegen Polizisten ermittelt das Polizeirevier Leutkirch gegen einen 37-Jährigen. Am Montagabend war er mit seinem Mercedes auf der Kreisstraße zwischen Leutkirch und Ottmanshofen in einer S-Kurve von der Fahrbahn abgekommen und wuchtig in eine Leitplanke geprallt. Der 37-Jährige hatte enormes Glück: Eine Metallstange durchstach die Beifahrertüre und den Beifahrersitz, verfehlte den Fahrerbereich aber nur knapp. An dem Mercedes entstanden mehrere zehntausend Euro Schaden. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 37-Jährige alkoholisiert war und keinen Führerschein hatte. Ein Alkoholtest zeigte rund drei Promille an. Die Polizei ordnete eine Blutprobe an. Später wehrte sich der 37-Jährige, als er aufgrund seines psychischen Zustands in eine Fachklinik gebracht wurde, gegen die Polizisten. Der Fremdschaden wird auf insgesamt rund 10.000 Euro geschätzt.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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