Ein 14-jähriger E-Scooter-Fahrer ist am Montagnachmittag (12. Oktober) in Pulheim von der Polizei gestoppt worden. Der Jugendliche hatte versucht, sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen, und war mit hoher Geschwindigkeit auf die Polizeibeamten zugefahren. Dabei verletzte sich eine Polizeibeamtin leicht. Ein aufmerksamer Passant hielt den Flüchtenden an, bis die Polizei eintraf.
Gegen 17.50 Uhr wollten Polizeikräfte den E-Scooter-Fahrer auf der Venloer Straße kontrollieren. Der Jugendliche beschleunigte stattdessen und fuhr direkt auf die Beamten zu. Im Versuch, ihn zu fassen, zog sich eine Polizeibeamtin eine leichte Verletzung zu. Der 14-Jährige setzte seine Flucht fort, bis ein Passant ihn stoppte und festhielt.
Die hinzugekommenen Polizistinnen und Polizisten stellten fest, dass der E-Scooter manipuliert worden war. Das Gerät konnte schneller fahren, als gesetzlich erlaubt – Standardgeräte in Deutschland sind auf 20 km/h gedrosselt. Zusätzlich fehlte dem E-Scooter das erforderliche Versicherungskennzeichen. Der Jugendliche besaß auch keine Fahrerlaubnis für ein solches getuntes Gerät.
Die Polizei stellte den E-Scooter sicher und erstellte eine Strafanzeige gegen den 14-Jährigen. Er wurde an eine Erziehungsberechtigte übergeben. Das Verkehrskommissariat der Polizei Rhein-Erft-Kreis hat die Ermittlungen aufgenommen.
Nach deutschem Recht verlieren manipulierte E-Scooter ihre Straßenzulassung automatisch. Sie dürfen dann nicht mehr gefahren werden – unabhängig davon, ob der Fahrer eine Fahrerlaubnis besitzt oder nicht.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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