In der Nacht zum Sonntag kam es im Bereich der Lübecker Innenstadt zu einer größeren körperlichen Auseinandersetzung. Zwei Menschen wurden dabei schwer verletzt, teilte die Polizei mit.
Gegen 03:15 Uhr gingen bei der Regionalleitstelle mehrere Notrufe ein. Mehrere Funkstreifenwagen aller Lübecker Stadtreviere rückten in den Bereich Mühlenstraße/Pergamentmachergang auf der Altstadtinsel aus. Am Einsatzort hielten sich nach ersten Erkenntnissen etwa 30 bis 40 Personen auf.
Nach allem, was die Ermittler bisher wissen, war es zwischen mehreren Personen zunächst zu einem verbalen Streit gekommen. Daraus entwickelte sich anschließend eine körperliche Auseinandersetzung. Mindestens fünf Personen waren aktiv an den gegenseitigen Übergriffen beteiligt. Warum der Streit entstand, ist noch Gegenstand der Ermittlungen.
Ein 35-Jähriger wurde im Verlauf der Auseinandersetzung verletzt. Nach einem Sturz, bei dem er mit dem Kopf auf den Boden schlug, verlor er kurzzeitig das Bewusstsein.
Während der medizinischen Versorgung eines 19-jährigen Ukrainers in einem Rettungswagen kam es zu einem Konflikt mit den Einsatzkräften. Der junge Mann verhielt sich gegenüber den Rettungskräften zunehmend aggressiv und spuckte schließlich in Richtung eines Sanitäters. Bei der anschließenden Fixierung trat er in Richtung der Polizeibeamten und wehrte sich gegen die Maßnahmen. Dabei wurden auch medizinische Geräte beschädigt. Die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest. Bei dem 19-Jährigen stellten die Beamten Atemalkoholgeruch fest. Unter Begleitung der Polizei wurde er zur weiteren medizinischen Versorgung in eine Klinik gebracht. Dort wurde ihm nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck auch eine Blutprobe entnommen.
Das 1. Polizeirevier Lübeck hat die Ermittlungen aufgenommen. Gegen fünf Beteiligte im Alter zwischen 19 und 28 Jahren wird unter anderem wegen des Verdachts verschiedener Körperverletzungsdelikte ermittelt. Gegen den 19-Jährigen richtet sich darüber hinaus ein Verfahren wegen des Verdachts des Widerstands und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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