Im Frankfurter Bahnhofsviertel hat ein 18-Jähriger am Abend des 4. Oktober Polizeibeamte angegriffen und Widerstand geleistet. Zwei Polizisten waren gegen 21:35 Uhr zur Niddastraße gerufen worden, um einen medizinischen Notfall zu behandeln.
Vor Ort trafen sie auf eine Jugendliche, die sich bereits im Rettungswagen befand, und auf deren aggressiven Begleiter. Die Rettungssanitäter hatten dem 18-Jährigen zuvor verboten, im RTW mitzufahren – wegen seines Verhaltens. Die Polizisten versuchten, den Mann zu beruhigen, was jedoch scheiterte.
Als seine Aggression immer weiter zunahm, wollten die Beamten dem 18-Jährigen Handschellen anlegen. Dabei schlug er wild um sich und traf einen 25-jährigen Polizeibeamten ins Gesicht. Der Beamte erlitt leichte Verletzungen. Gleichzeitig beschimpfte der Mann die Polizisten wiederholt.
Auch auf der Polizeiwache konnte der 18-Jährige nicht beruhigt werden. Nach der Blutprobenentnahme sollte er in die Gewahrsamszellen des Polizeipräsidiums gebracht werden. Dort trat er einen 28-jährigen Polizeibeamten mehrfach. Dieser blieb unverletzt.
Der 18-Jährige muss sich nun vor Gericht verantworten wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Polizeibeamte.
Wie die Nachbarkreise dastehen
In Frankfurt am Main kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 119 Angriffe auf Vollstreckungsbeamte. Am höchsten fällt der Wert unter den Nachbarkreisen im Main-Taunus-Kreis aus: 41 Fälle je 100.000 Einwohner. Landesweit sind es 38.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 2025; Kreisgrenzen © GeoBasis-DE / BKG (2026).
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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