Die Polizei im Märkischen Kreis hat am Wochenende an drei verschiedenen Orten Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Die Bilanz fällt gemischt aus: Während die meisten Autofahrer sich an die Tempolimits hielten, gab es auch erhebliche Verstöße – einer endet sogar mit einem Fahrverbot.
Am Freitag kontrollierte ein Radarwagen der Polizei zwischen 13 und 17.30 Uhr die B 236 in Plettenberg-Siesel, wo Tempo 70 gilt. Von 827 gemessenen Fahrzeugen waren 38 zu schnell unterwegs. 14 Fahrer müssen mit Verwarnungsgeldern rechnen. Das schnellste Fahrzeug – ein Auto mit Märkischer-Kreis-Kennzeichen – raste mit 105 km/h über die Straße, also 35 km/h zu schnell.
Am Samstag ging es weiter: Von 8.50 bis 12 Uhr maß die Polizei an der Sunderner Straße in Langenholthausen, wo Tempo 50 erlaubt ist. Ein Fahrer wurde mit 82 km/h geblitzt. Insgesamt passierten 444 Fahrzeuge die Messstelle, 54 davon waren zu schnell. Zwei Fahrer erhalten Verwarnungsgelder.
Im selben Zeitraum führte die Polizei auch Messungen an der Kalthofer Straße in Iserlohn durch – ebenfalls mit einem Tempolimit von 50 km/h. Zwischen 12.50 und 14.20 Uhr wurden 300 Fahrzeuge erfasst, 51 fuhren zu schnell. Acht Fahrer müssen mit Verwarnungsgeldern rechnen. Ein besonders rücksichtsloser Fahrer war mit seinem Pkw (MK-Kennzeichen) mit 87 km/h unterwegs – 37 km/h über dem erlaubten Limit. Diesem Fahrer droht ein Fahrverbot.
