Märkischer Kreis: Serie von Einbrüchen und Betrug mit falschen Bankmitarbeitern

(Symbolbild)

Im Märkischen Kreis beschäftigte eine Serie von Einbruchsversuchen und ein Betrugsfall mit falschen Bankmitarbeitern die Polizei. Bei vier verschiedenen Tatorten blieb es größtenteils bei Sachschäden oder erfolglosen Versuchen.

Am Barendorf meldeten Zeugen gestern früh gegen 6.15 Uhr einen verdächtigen Mann am örtlichen Museum. Er trat ein Fenster ein und flüchtete anschließend. Ob er etwas stehlen wollte, ist noch unklar – offenbar öffnete er lediglich das Fenster einer Toilette. Der Täter floh auf einem schwarzen Mountainbike, war schwarz bekleidet und trug einen Rucksack.

Am Grüner Weg versuchten Unbekannte gestern zwischen 7.30 und 12.15 Uhr, in ein Mehrfamilienhaus einzubrechen. Sie hebelten an der Tür, kamen jedoch nicht ins Innere.

Am Dördelweg fiel gestern ein Kellereinbruch auf. Zwischen Montag und Donnerstag brachen Unbekannte in das Untergeschoss eines Wohnhauses ein und durchwühlten Kartons. Was gestohlen wurde, ist noch nicht bekannt.

In der vergangenen Nacht schlugen Täter kurz nach 2 Uhr im Industriegebiet Sümmern die Scheibe eines Firmentores Am Großen Teich ein und flüchteten danach.

Parallel dazu wurde ein Ehepaar aus Hombruch gestern Mittag Opfer von Bankbetrügern. Die falschen Bankmitarbeiter riefen an und behaupteten, die EC-Karten der Senioren dringend austauschen zu müssen. Die Betrüger erschienen an der Haustür und nahmen die Karten samt PIN-Nummer entgegen. Den beiden weit über 80-Jährigen fehlen nun mehrere tausend Euro vom Konto.

Die Kriminalpolizei ermittelt zu allen Taten. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 02371-91990 entgegen.

Die Polizei warnt eindringlich vor Betrügern am Telefon – ob falsche Bankmitarbeiter, angebliche Polizisten, verdächtige Pfleger oder unseriöse Handwerker: Im Zweifel auflegen, durchatmen und die Polizei rufen.

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