Manipulation an Güterzug und weitere Vorfälle am Bahnhof Barnten – Polizei sucht Zeugen

(Symbolbild)

In Barnten haben unbekannte Täter in der Nacht zum Mittwoch möglicherweise mehrere Waggons eines abgestellten Güterzugs manipuliert. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Im zeitlichen Umfeld ereigneten sich weitere verdächtige Vorfälle in der Nähe des Bahnhofs, weshalb Polizei Sarstedt und Bundespolizei gemeinsam um Hinweise bitten.

Die mögliche Manipulation an den unbeladenen Waggons ereignete sich zwischen 2 und 4 Uhr morgens in der Nacht vom 2. auf den 3. Juni. Der Güterzug stand vorübergehend am Bahnhof Barnten abgestellt, als die Täter zuschlugen.

Bereits am Vorabend gegen 20 Uhr war es zu einem ersten Vorfall gekommen: Beim Kreisverkehr an der L 460 in Rössing, etwa 500 Meter vom Bahnhof entfernt, warf ein Mann einen Stein seitlich gegen ein fahrendes Auto und verursachte Sachschaden. Der Täter flüchtete unerkannt.

Am Mittwochvormittag um 10 Uhr ereignete sich ein weiterer Vorfall am Kiessee Barnten, direkt gegenüber dem Bahnhof. Ein Passant bemerkte einen Mann, der ein Kennzeichen in der Hand hielt. Als er ihn ansprach, versuchte der Unbekannte, ihn mit dem Kennzeichen zu schlagen und verletzte ihn dabei an der Hand. Anschließend flüchtete er. Später stellte sich heraus, dass das Kennzeichen gestohlen war.

Die Polizei Sarstedt ermittelt wegen Diebstahl, Körperverletzung und gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr. Ein Zusammenhang zwischen den drei Vorfällen ist noch unklar – er kann weder ausgeschlossen noch bestätigt werden.

Die Ermittler bitten besonders um Hinweise zu der unbekannten männlichen Person sowie um weitere Beobachtungen vom 2. und 3. Juni. Zeugen und Anwohner können sich unter der Telefonnummer 05066 / 985-0 an die Polizei Sarstedt wenden.

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