Eine Zeugin hat die Polizei am Dienstagnachmittag zu einem Einkaufszentrum in Ludwigsfelde in der Potsdamer Straße gerufen. Grund: Mehrere Männer stritten sich, und einer soll mit einem Messer gedroht haben.
Die herbeigerufenen Polizeibeamten trafen vor Ort zwei Männer im Alter von 25 und 28 Jahren an. Nach allem, was die Ermittler bisher wissen, beleidigten und bedrohten sich die beiden gegenseitig. Der 25-Jährige hielt dabei ein Messer in der Hand, während die beiden mehrere Meter auseinander standen. Ein Messer wurde bei ihm später nicht gefunden.
Zeugen vor Ort deeskalierten die Situation. Die beiden Männer hatten sich bereits vor Eintreffen der Polizei voneinander entfernt. Die Polizistinnen und Polizisten konnten sie in der Nähe feststellen. Es wurden gegenseitige Anzeigen aufgenommen.
Mehr als drei Stunden später mussten die Beamten erneut einschreiten: Im Skatepark hörten sie Pöbeleien und Beleidigungen. Vor Ort trafen sie auf den 25-Jährigen wieder. Der Mann beschimpfte die Polizisten mehrfach, bedrohte sie, verhielt sich aggressiv und wehrte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen. Die Beamten brachten ihn mittels einfacher körperlicher Gewalt zu Boden und fixierten ihn. Eine Anzeige wurde aufgenommen. Anschließend erhielt der Mann einen Platzverweis, dem er nachkam. Verletzt wurde niemand.
Wie die Nachbarkreise dastehen
Die Kriminalstatistik fasst gefährliche und schwere Körperverletzungen zu einer Gruppe zusammen. Im Landkreis Teltow-Fläming kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 144 gefährliche und schwere Körperverletzungen. Am höchsten fällt der Wert unter den Nachbarkreisen in Berlin aus: 363 Fälle je 100.000 Einwohner. Landesweit sind es 153.
Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 2025; Kreisgrenzen © GeoBasis-DE / BKG (2026).
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
» Weitere Polizeimeldungen aus Brandenburg
Auch aus Brandenburg:
Mehr Polizeimeldungen: