Mann erkundigte sich selbst nach Haftbefehl – und wurde prompt verhaftet

(Symbolbild)

Am frühen Morgen des 9. August 2026 gegen 4 Uhr betrat ein 27-jähriger Deutscher das Bundespolizeirevier am Hamburger Hauptbahnhof – und fragte die Beamten dort direkt, ob ein Haftbefehl gegen ihn vorliegen könnte. Die Antwort war unerwartet.

Die Polizisten stellten die Personalien des Mannes fest und führten eine Abfrage im polizeilichen Fahndungssystem durch. Die Datenbank bestätigte schnell: Ja, es gab tatsächlich einen Haftbefehl gegen den 27-Jährigen. Seit Mitte Februar 2026 wurde er von der Staatsanwaltschaft beim Landgericht Flensburg gesucht.

Der Grund für die Fahndung war eine Verurteilung wegen vorsätzlicher Trunkenheit im Verkehr. Das Gericht hatte eine Geldstrafe von 600 Euro gegen ihn verhängt. Da der Mann diesen Betrag nicht bezahlen konnte, war eine Ersatzfreiheitsstrafe von 20 Tagen angeordnet worden.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen am Hauptbahnhof wurde der 27-Jährige in eine Haftanstalt gebracht, um seine Strafe zu verbüßen.

» Weitere Polizeimeldungen aus Hamburg Blaulicht