Ein 20-Jähriger aus Benin ist am Donnerstagnachmittag in einem ICE ohne Fahrschein erwischt worden – und ist daraufhin über die Gleise geflohen. Die Flucht führte ihn direkt in die Bahn eines zweiten ICE.
Der Mann konnte bei einer Ticketkontrolle durch das Bahnpersonal keinen Fahrschein vorlegen und weigerte sich, seine Personalien anzugeben. Das machte eine nachträgliche Bezahlung unmöglich. Der Kundenbetreuer informierte daher die Bundespolizei, während der Zug von Nürnberg nach Erfurt unterwegs war.
In Erfurt wurde der Mann von der weiteren Beförderung ausgeschlossen. Als Bundespolizisten seine mitgeführten Sachen nach Personaldokumenten durchsuchen wollten, ergriff er plötzlich die Flucht. Er rannte über die Gleise in Richtung einer Schallschutzmauer, überkletterte sie und rannte Richtung Innenstadt. Wenige Augenblicke später fuhr ein ICE durch den Hauptbahnhof – der Mann wäre fast erfasst worden.
Die Bundespolizisten verfolgten den Flüchtigen auf sicheren Wegen. Am Juri-Gagarin-Ring verloren sie ihn zunächst aus den Augen. Der Mann war in eine Bankfiliale gegangen und versteckte sich hinter einem Geldautomaten. Eine Passantin bemerkte ihn und gab den Beamten den entscheidenden Hinweis.
Der Mann wurde zur Bundespolizeidienstelle gebracht. Seine Personalien konnten geklärt werden. Warum er geflohen war, blieb unklar. Nun muss der 20-Jährige für die erschlichene Zugfahrt und das unerlaubte Betreten der Gleisanlagen aufkommen.
Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.
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