Mann in U-Bahn-Unterführung mit Reizgas verletzt – Polizei sucht Täter

(Symbolbild)

In Leipzig hat ein Unbekannter einen 41-Jährigen mit Reizgas besprüht und dabei versucht, ihn zur Herausgabe von Geld zu erpressen. Der Vorfall ereignete sich am Freitagabend gegen 22:10 Uhr in der Unterführung am S-Bahn-Haltepunkt Mockauer Straße in Mockau-Süd.

Der Täter sprach den 41-Jährigen unvermittelt an und forderte Geld von ihm. Als der Mann dies verweigerte und ankündigte, die Polizei zu rufen, versprühte der Angreifer Reizgas. Der 41-Jährige wurde durch das Gas leicht verletzt. Der Täter flüchtete anschließend zum S-Bahnhof Mockauer Straße.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen versuchter räuberischer Erpressung aufgenommen. Der gesuchte Mann wird folgendermaßen beschrieben: etwa 1,75 Meter groß, 25 bis 35 Jahre alt, schlanke Statur. Er hatte gepflegte, kurze schwarze glatte Haare (circa 5 Zentimeter lang) und einen gepflegten schwarzen 3-Tage-Bart. Bekleidet war er mit einer braunen Lederjacke und trug einen dunklen Stoffbeutel bei sich.

Zeugen, denen etwas Verdächtiges aufgefallen ist oder die Hinweise zum Täter geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizei Leipzig, Dimitroffstraße 1, 04107 Leipzig, Telefon (0341) 966 46666 zu melden.


Wie die Nachbarkreise dastehen

In Leipzig kamen 2025 auf 100.000 Einwohner 295 gefährliche und schwere Körperverletzungen. Am höchsten fällt der Wert unter den Nachbarkreisen im Landkreis Leipzig aus: 151 Fälle je 100.000 Einwohner. Landesweit sind es 186.

Quelle: Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts 2025; Kreisgrenzen © GeoBasis-DE / BKG (2026).

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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