Ein 48-jähriger Mann ist am Donnerstagvormittag in einer S-Bahn der Linie S3 zwischen Marienplatz und Isartor geschlagen und später telefonisch bedroht worden. Der Angriff ereignete sich vor den Augen seiner dreijährigen Tochter.
Nach Angaben der Bundespolizei war der Münchner gegen 10:30 Uhr gemeinsam mit seinem Kind unterwegs, als ihn ein 37-jähriger Deutscher unvermittelt von hinten gegen den Kopf geschlagen haben soll. Als der 48-Jährige versuchte, seine Tochter zu schützen, schlug der Angreifer ihm mehrfach ins Gesicht.
Der Geschädigte erkannte den Tatverdächtigen aus zurückliegenden Begegnungen wieder und versuchte, sich zur Wehr zu setzen. Dabei traf er den 37-Jährigen jedoch nicht. Ein 38-jähriger Zeuge konnte die beiden Männer voneinander trennen. Der Angreifer verließ die S-Bahn anschließend am Haltepunkt Isartor und flüchtete in unbekannte Richtung.
Der 48-Jährige ging daraufhin zum Bundespolizeirevier München-Ost und erstattete Anzeige. Während er dort war, rief der Tatverdächtige ihn an und bedrohte ihn verbal. Der Mann erlitt bei dem Angriff leichte Verletzungen. Ein Rettungsdienst untersuchte ihn und empfahl eine weitere ärztliche Behandlung.
Die Bundespolizei ermittelt wegen Körperverletzung und Bedrohung gegen den 37-Jährigen.