Mann springt aus Fenster im zweiten Stock und verletzt sich lebensgefährlich – Flucht vor Haftbefehl in Stendal

(Symbolbild)

Ein 36-jähriger Deutscher hat sich am Sonntag in Stendal durch einen Sprung aus dem Fenster seiner Wohnung im zweiten Obergeschoss der Vollstreckung eines Haftbefehls entziehen wollen. Der Mann zog sich dabei lebensbedrohliche Verletzungen zu und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden.

Die Polizei war am Sonntagmorgen gegen 9:25 Uhr zu der Wohnung des Mannes in der Frommhagenstraße gekommen, um einen Haftbefehl zu vollstrecken, der Anfang Juni erlassen worden war. Der 36-Jährige sollte eine mehrmonatige Freiheitsstrafe wegen besonders schweren Diebstahls verbüßen.

Bei den Ermittlungen vor Ort ergaben sich Anhaltspunkte dafür, dass sich der Gesuchte in seiner Wohnung im zweiten Obergeschoss aufhielt. Auf mehrmaliges Klingeln, Klopfen und die Rufe der Polizisten reagierte jedoch niemand. Daraufhin ließen die Beamten die Wohnung mit Hilfe eines Schlüsseldienstes öffnen.

In der Wohnung war zunächst keine Person zu finden. Bei der Durchsuchung stellten die Polizisten fest, dass ein Zimmerfenster geöffnet war. Anschließend entdeckten sie den 36-Jährigen auf dem Gehweg an der Frommhagenstraße – er war aus dem Fenster seiner Wohnung gesprungen, um der Festnahme zu entgehen. Aufgrund seiner schweren Verletzungen wurde sofort der Rettungsdienst alarmiert.

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