Marsberg: Finanzmittel für neuen Polizeiwachen-Neubau bewilligt

(Symbolbild)

Nach mehr als vier Jahren Planung und Vorbereitung hat das Land Nordrhein-Westfalen die erforderlichen Finanzmittel für den Neubau der Polizeiwache Marsberg bewilligt. Am 4. September 2026 startet das offizielle Ausschreibungsverfahren.

Das neue Dienstgebäude soll ab Anfang 2030 den bisherigen Standort in der Weist ersetzen. Das aktuelle Gebäude stammt aus dem Jahr 1930 und wird seit 1961 – also seit über 60 Jahren – von der Polizei genutzt. Es erfüllt die Standards einer modernen Sicherheitsbehörde schon lange nicht mehr.

Beim Ersatzneubau stehen für Landrat Thomas Grosche, Abteilungsleiter Polizei Thomas Vogt und Projektgeschäftsführer PHK Lukas Kaufmann modernste Arbeitsbedingungen für die Beamtinnen und Beamten im Vordergrund. Weitere Prioritäten sind vollständige Barrierefreiheit, ein gesicherter Innenhof und gute Erreichbarkeit für Bürgerinnen und Bürger. Das Gebäude wird außerdem als nachhaltige und energieeffiziente Liegenschaft geplant.

„Nach der Genehmigung des neuen Polizeigebäudes in Meschede bildet der Neubau der Polizeiwache Marsberg einen weiteren Meilenstein für unsere Behörde. Wir möchten die Polizei im Hochsauerlandkreis für die Kolleginnen und Kollegen sowie für die Bürgerinnen und Bürger zukunftssicher ausrichten“, sagt Abteilungsleiter Thomas Vogt.

Die neue Polizeiwache wird über ein Investorenmodell realisiert. Gesucht wird ein Investor, der das Gebäude nach polizeilichen Vorgaben errichtet und es anschließend langfristig an das Land NRW vermietet. Interessierte Investoren und Bauunternehmen können sich ab dem 4. September 2026 auf der e-Vergabeplattform des Landes NRW unter www.evergabe.nrw.de mit detaillierten Anforderungen und Auftragsbedingungen vertraut machen und ihre Unterlagen einreichen. Das Bauamt der Stadt Marsberg unterstützt potenzielle Investoren bei der Grundstückssuche.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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