Die Kölner Polizei fahndet nach einer maskierten Person, die in der vergangenen Woche vier Zigarettenautomaten im Norden der Stadt gesprengt oder beschädigt haben soll. In drei Fällen beobachteten Zeugen den Verdächtigen auf einem Lastenrad bei der Flucht.
Den Ermittlungen zufolge ereigneten sich die Taten zwischen dem 18. und 23. Juli. Am Samstag, dem 18. Juli, gegen 3.40 Uhr, wurde ein Automat in der Staffelsbergstraße im Stadtteil Blumenberg stark deformiert, ließ sich aber nicht öffnen. Zwei Tage später, am Sonntag, dem 19. Juli, gegen 5 Uhr, sprengten Unbekannte einen Automaten in der Donatusstraße 137 in Pesch auf. Mehrere Schachteln Zigaretten wurden gestohlen. Ein Anwohner filmte dabei eine maskierte Person auf einem Lastenrad.
Am Montag, dem 20. Juli, gegen 2.45 Uhr, versuchten die Täter erneut zuzuschlagen: In der Graseggerstraße 2 in Longerich sprengten sie einen Automaten, dieser blieb aber verschlossen. Zeugen sahen auch in diesem Fall eine maskierte Person auf einem Lastenrad flüchten. Der vierte Fall ereignete sich am Dienstag, dem 23. Juli, gegen 4.30 Uhr, in der Causemannstraße 46 in Merkenich. Der Automat wurde gesprengt, Trümmerteile beschädigten danach ein geparktes Auto. Wieder berichteten Zeugen von einer maskierten Person, die auf einem Lastenrad floh.
Die Kriminalpolizei ermittelt, ob alle vier Taten zusammenhängen. Hinweise zur Identität des Verdächtigen, zum Lastenrad oder zu verdächtigen Beobachtungen nimmt die Kriminalpolizei Köln unter der Nummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.
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