Massenschlägerei in Stade: Großeinsatz nach Auseinandersetzung vor Schule

(Symbolbild)

Am Freitagabend gegen 21:55 Uhr ist es in Stade zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen gekommen. Vor dem Gebäude der Berufsbildenden Schule 3 in der Glückstädter Straße gingen über den Polizeinotruf mehrere Meldungen ein: 40 bis 50 Menschen sollen dort mit Messern und Schlagstöcken aufeinander losgegangen sein. Unmittelbar danach wurde gemeldet, dass zwei Fahrzeuge mit mehreren Personen vom Ort geflüchtet waren.

Die Polizei löste sofort einen Großeinsatz aus. Insgesamt wurden 16 Streifenwagen aus Stade und den umliegenden Landkreisen alarmiert. Hinzu kam ein Mannschaftstrupp von 30 Polizisten der Bereitschaftspolizei aus Lüneburg.

Vor der Schule trafen die Einsatzkräfte mehrere Personen an, einige von ihnen hatten blutüberströmte Kleidung. Ein weiteres Fahrzeug wollte gerade den BBS-Parkplatz verlassen und wurde gestoppt. Die Insassen deuteten auf weitere Verletzte hinter der Sporthalle hin. Dort fanden die Polizisten weitere, zum Teil blutüberströmte verletzte Personen.

Weil es auch Meldungen über schussähnliche Geräusche gab, musste die Polizei einen sicheren Bereich vor Ort einrichten. Die Rettungsleitstelle löste einen Massenanfall an Verletzten aus und alarmierte sechs Rettungswagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge und den Organisatorischen Leiter Rettungsdienst. Im gesicherten Bereich wurden die Verletzten behandelt und anschließend in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Die Polizei durchsuchte den umliegenden Bereich und das Gebäude nach weiteren Verletzten und möglichen Tatbeteiligten. Dabei wurden keine zusätzlichen Personen angetroffen. Bei der Absuche fanden die Beamten nur Schlaggegenstände. Messer oder andere Waffen und Patronenhülsen waren nicht darunter.

Kurze Zeit nach dem Vorfall suchten einige beteiligte Personen selbstständig die Krankenhäuser in Stade und Buxtehude auf. Um Auseinandersetzungen dort zu verhindern, postierte die Polizei mehrere Streifenwagen an den Krankenhäusern.

Nach den Ermittlungen der Polizei war der Ursprung des Konflikts ein Streit in der Sporthalle. Die Gruppen waren dort zuvor bei einem Fußballtraining in einem Wortgefecht aneinander geraten. Einer der Beteiligten setzte dann Pfefferspray ein, woraufhin die Situation nach draußen verlagerte sich und zu körperlichen Angriffen führte.

Mindestens sechs Personen wurden dabei zum Teil schwer verletzt. Bei den Beteiligten handelt es sich um Männer im Alter von 20 bis 36 Jahren, die allesamt in Stade wohnen.

Dieser Bericht wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz ausschließlich aus offiziellen Angaben der Polizei oder Justizbehörden erstellt und redaktionell geprüft.

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